Leben und Lachen: „Ich krieg‘ die Krise“ – oder: „Wem nutzt’s?“ – oder: Jetzt erst recht

Wir kriegen die Krise(n) nicht, wir haben sie schon…ob Wirtschaft oder Kriege: Es scheint nicht abzureißen. Es kann schwer sein, wenn man unmittelbar betroffen ist. Hier in Mitteleuropa herrscht seit langem Frieden. Aber konkret ist es Iran, der unter den völlig unnötigen Angriffen der USA unter Trump zu leiden hat.

Es scheint, als wären wir auch bedroht… Aber ist das wirklich so? Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Putin und Trump sich abwechseln, mit ihren Horrorszenarien und Drohkulissen.

Es ist auf jeden Fall erwiesen, dass sie sich gut kennen; und schon lang. Sich unterstützen.

Das bedeutet eben auch, dass der Grundsatz des „cui bono?“ („Wem nutzt es?“) angewendet, sehr nahe legt: Diese Drohkulisse wird missbraucht, um die EU, die NATO-Mitgliedstaaten und eben Iran dazu zu zwingen:

    • Öl billig an die USA abzugeben (Iran).
    • Hohe Zölle für Handel mit den USA zu akzeptieren (EU).
    • Waffen in den USA zu kaufen (NATO-Mitglieder), weil scheinbar Putins Russland eine Bedrohung darstellt.

‚Mr Trump‘ hat sich selbst mehr als einmal als ‚deal maker‘ gebrüstet. Die ’scare tactics‘ sind integraler Bestandteil. Seit Jahrzehnten.

Die Weltwirtschaft kriselt momentan vor allem wegen des Krieges mit Iran. Vorher die neuen US-Zölle, die auch an den Börsen für auf und ab sorgten. Die Pandemie hat ihr Übriges getan.

Wir sollten in die Geschichte gucken: Gerade um Jahrtausendwechsel herum hat es immer wieder Weltuntergangsstimmung gegeben. Das ist belegt.

Darum: Das Prinzip Hoffnung heißt für mich: Jetzt erst recht.

Denn es gibt Liebe und Lachen und die guten Menschen. Für die lohnt es sich, um Demokratie, Frieden und Abrüstung – und gegen Rechtsextremismus, Gier, Gewalt und Machtstreben zu kämpfen.

Jetzt erst recht.