Sprichwörter

Eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede,
man muß sie billig hören beede.
(altes deutsches Sprichwort, an vielen offiziellen Gebäuden angebracht)

„Warum nicht ich selbst sein? Das ist das ganze Geheimnis einer erfolgreichen Erscheinung.
Wenn jemand ein Windhund ist, sollte er sich nicht bemühen, wie ein Pekinese auszusehen.“
(Edith Sitwell)

Auch der Mistkäfer glaubt, er tue Großes.
(N.B.)

„Wenn es regnet, freue ich mich.
Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“
(Karl Valentin)

Streite nie mit einem Idioten,
denn er zieht dich auf sein Niveau herunter
und schlägt dich mit Erfahrung.
(anonym)

Menschen sind wie Fächer – oder Eisberge.
Selten ist alles gleichzeitig sichtbar.
(N.B.)

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
(anonym)

„Wat’n een sin Uhl,
is’n annern sin Nachtigall.“
(Sprichwort, Norddeutschland)

„Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
(A. de St. Exupery, Der kleine Prinz)

Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Geteilte Freude ist doppelte Freude.
(anonym)

Mancher denkt „zu Fuß“ und hat Clichées statt Erkenntnissen im Kopf.
(N.B.)

Zur Verhältnismäßigkeit der Mittel:
Man kann natürlich die Welt aus den Angeln heben –
aber oft reicht es völlig, die Scharniere zu ölen.
(N.B.)

„Ein Buch ist ein Spiegel. Wenn ein Affe hineinschaut, so kann kein Apostel herausgucken.“
(G. C. Lichtenberg)

Der eine fragt: Was kommt danach?
Der andre fragt nur: Ist es recht?
Und also unterscheidet sich
der Freie von dem Knecht.
(Theodor Storm)

Man kann sich den Kreisen an-passen, in denen man sich bewegt: dann geht man wohlig in der Menge unter und gehört „dazu“.
Aber ist man dann vielleicht – frei nach Erich Kästner – jemand, der einem Ideal gleicht?
Einer griechischen Statue vielleicht?
Leblos – und im Zweifel eine x-te Kopie, deren Herkommen zweifelhaft ist.
Man kann sich aber auch die Kreise suchen, die einem passen…
(N.B.)

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
(Albert Einstein)

„Führe mich nicht in Versuchung. Ich finde den Weg allein.“
(Rita Mae Brown)

„Scheitern ist keine Schande.
Es nicht versucht zu haben, ist eine.“
(Henry Ford)

„Wer nie sein Brot in Tränen aß,
Wer nie die kummervollen Nächte
an seinem Bette weinend saß,
Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.“
(J. W. von Goethe)

„Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
Denn das allein
Unterscheidet ihn
Von allen Wesen,
Die wir kennen.“
(J. W. von Goethe)

„Gott versetzt Berge – aber bring‘ lieber eine Schaufel mit.“
(anonym)

Der Schein bestimmt das Bewusstsein.
(N.B.)

„Herr, gib‘ mir
Gelassenheit, hinzunehmen, was ich nicht ändern kann
Mut, zu ändern, was ich ändern kann und
Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden.“
(anonymus)

Mut heißt nicht – keine Angst haben;
Mut bedeutet – Angst haben, aber trotzdem tun, was nötig oder wichtig ist.
(N.B.)