DDR-Bürgerrechtsbewegung = AfD? – Oder: Warum die Gleichung nicht ≠ aufgeht

Westdeutschland und Ostdeutschland als Kartenschema nebeneinander, mit den Flaggenfarben der BRD gegengleich gefärbt.
Image by Stephan from Pixabay, meine Farben

Es ist wohl offensichtlich, dass die AfD nach wie vor in ostdeutschen Bundesländern bessere Ergebnisse erzielt. Sie mag sich anfangs als tatsächliche ‚Alternative‘ angeboten haben. Aber sie ist in Teilen nachweislich rechtsextremistisch. Und noch wichtiger, aus dieser Perspektive: Sie steht eben nicht für die teils sehr unterschiedlichen Forderungen der damaligen DDR-Bürgerrechtsbewegung ein.

Unten folgt eine Tabelle inklusive Quellenangaben. Sie zeigt sehr deutlich, wo es massiv hapert.

Die Quellen gerade auch aus Ostdeutschland sprechen eine eindeutige Sprache.
Die Recherche wurde mithilfe der Ecosia.KI erstellt. Diese KI-Hersteller sind in Berlin ansässig und die KI funktioniert nicht nur DSGVO-konform. Ihre KI-Modelle sind europäische Entwicklungen.

Abfragetext (‚prompt‘): Lässt sich eine Gegenüberstellung aus unabhängigen, ostdeutschen Quellen möglichst tabellarisch machen, in der zu sehen sind:
Einerseits: Die damaligen Ansprüche der DDR-Bürgerrechtsbewegung
Andererseits: Die Ansprüche der AfD in der heutigen BRD?

“ Hier ist eine tabellarische Gegenüberstellung der zentralen Ansprüche der DDR-Bürgerrechtsbewegung (1989/90) und der AfD (Stand 2024/2025), basierend auf unabhängigen [teils] ostdeutschen Quellen. Die Tabelle zeigt deutliche Gegensätze in den Grundwerten und Zielen:

Gegenüberstellung: DDR-Bürgerrechtsbewegung vs. AfD

Bereich DDR-Bürgerrechtsbewegung (1989/90) AfD (2024/2025)
Demokratieverständnis Forderung nach pluralistischer Demokratie, freien Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit, Gewaltenteilung und basisdemokratischen Strukturen. Ablehnung des parlamentarischen Systems als „Blockparteien-Demokratie“; Forderung nach „Remigration“, Abschaffung des Asylrechts und Infragestellung der Demokratie als „System der Lügen“.
Menschenrechte Betonung der universellen Menschenrechte, insbesondere Rede-, Versammlungs- und Reisefreiheit. Relativierung von Menschenrechten durch Forderungen nach ethnischer Homogenität und Priorisierung von „Deutschen“ vor Migrant:innen.
Soziale Gerechtigkeit Kritik an sozialer Ungleichheit und Planwirtschaft; Forderung nach sozialer Marktwirtschaft und ökologischer Nachhaltigkeit. Ablehnung von sozialer Umverteilung; Forderung nach Steuersenkungen für Unternehmen und Kürzungen im Sozialbereich.
Friedenspolitik Engagement für Abrüstung, Ende der Militarisierung und Überwindung der Blockkonfrontation. Forderung nach Aufrüstung (z. B. Erhöhung des Wehretats), Unterstützung militärischer Bündnisse wie der NATO und Ablehnung von Abrüstungsinitiativen.
Europäische Integration Unterstützung für europäische Einigung und Überwindung der Teilung Europas. Forderung nach Rückzug aus der EU und Abschaffung des Euro; nationalistische EU-Kritik.
Migration & Asyl Forderung nach offenen Grenzen und Schutz von Flüchtlingen als humanitäre Pflicht. Forderung nach strikter Begrenzung von Migration, Abschaffung des Asylrechts und „Remigration“.
Geschichtspolitik Aufarbeitung von DDR-Unrecht, aber auch Würdigung der Friedlichen Revolution und ihrer demokratischen Errungenschaften. Instrumentalisierung der DDR-Vergangenheit für rechtspopulistische Narrative (z. B. „DDR 2.0“-Vergleiche) und Verharmlosung rechtsextremer Strukturen.
Wirtschaftspolitik Forderung nach sozialer Marktwirtschaft mit ökologischen und sozialen Standards. Forderung nach Deregulierung, Privatisierung staatlicher Unternehmen und Ablehnung von Klimaschutzmaßnahmen.
Bildung & Kultur Forderung nach freier Wissenschaft und kultureller Vielfalt. Forderung nach nationaler Leitkultur, Ablehnung von „Gender-Ideologie“ und Einschränkung der Kunstfreiheit.

Kernkonflikt: Demokratie vs. Autoritarismus

Die DDR-Bürgerrechtsbewegung strebte eine offene, pluralistische Demokratie an, die auf Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und europäischer Zusammenarbeit beruhte. Die AfD hingegen lehnt zentrale demokratische Prinzipien ab und setzt auf nationalistische, autoritäre und ausgrenzende Politik, die mit den Werten der Friedlichen Revolution unvereinbar ist.

Hinweis: Die AfD wird vom Verfassungsschutz in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestuft, während die DDR-Bürgerrechtsbewegung als Trägerin der demokratischen Wende gilt. Die AfD selbst distanziert sich zwar von der DDR, ihre Forderungen nach ethnischer Homogenität und autoritärer Führung zeigen jedoch strukturelle Parallelen zu autoritären Systemen.“

Die folgenden Quellen sollen zum Nachdenken und Weiterdenken anregen. Sie stammen aus der Abfrage (‚prompt‘) an die KI zu einem Vergleich der Ideen in der o.g. Tabelle – und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Quellen zur DDR-Bürgerrechtsbewegung

    1. Auf dem Weg zur Deutschen Einheit: Das Neue Forum entsteht
    2. LeMO Kapitel: „Neues Forum“
    3. Neues Forum – Wikipedia
    4. DDR-Bürgerrechtsbewegungen 1989: Aufbruch in eine neue Zeit (Bundeszentrale für politische Bildung)
    5. Bürgerrechtsbewegung in der DDR: Neues Forum (MDR)
    6. Das »Neue Forum« in den Wendemonaten 1989 und 1990 (DDR-Museum Berlin)
    7. Schriftgut der Vereinigung – Robert-Havemann-Gesellschaft
    8. Bürgerbewegung Demokratie Jetzt – DDR 1989/90
    9. Neues Forum | jugendopposition.de
    10. Zivilgesellschaftlicher Aufbruch in der Friedlichen Revolution (Weiterdenken)

Quellen zur AfD (Forderungen & Positionen)

    1. Wahlprogramm der AfD 2025 (Bundestagswahl Baden-Württemberg)
    2. AfD-Bundestagswahlprogramm 2025 (PDF)
    3. AfD-Wahlprogramm 2026 (Landtagswahl Baden-Württemberg)
    4. Was die AfD wirklich will (Heinrich-Böll-Stiftung)
    5. Wahlprogramm AfD Zusammenfassung (Europawahl Baden-Württemberg)
    6. Die Programmatik der AfD (Bundeszentrale für politische Bildung)
    7. AfD-Wahlprogramm erklärt (YouTube)
    8. AfD-Entwurf für Wahlprogramm: Raus aus der EU und dem Euro (Tagesschau)
    9. Wofür stehen die Parteien? (Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)
    10. Podcast: Was will die AfD? (Spotify)

Quellen zum Vergleich & Kontinuitäten

    1. Die Wurzeln des Rechtsrucks in Ostdeutschland (Jugendstrategie)
    2. Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Ostdeutschland (Pw-Portal)
    3. AfD und DDR-Erbe: Ist Ostdeutschland untauglich zur Demokratie? (NZZ)
    4. Aktuelles aus der Forschung – Rechtsextremismus (IDZ Jena, PDF)
    5. Die neue Rechte und die Erinnerung an die DDR (Deutschlandfunk)
    6. Warum Rechtsextremismus (k)ein ostdeutsches Phänomen ist (Ostbeauftragte der Bundesregierung)
    7. Die Popularität der extremen Rechten unter jungen Wähler:innen (Deutsche Nationalbibliothek, PDF)
    8. Die Entwicklung des Rechtsextremismus in Ost- und Westdeutschland (Bundeszentrale für politische Bildung)
    9. Vom verordneten Antifaschismus zur AfD? (Deutschlandfunk Kultur)
    10. Historische Vergleiche: Leben wir in einer „DDR 2.0“? (Tagesschau)

Wählen gehen: Wir haben die WAHL… 🗳️🤩

Karte von Niedersachsen, mit dem Wappen davor und zwei Ansichten von Göttingen und Stade dazu, in der Mitte ein rotes Herz.
Bilder Creative Commons Lizenz via Wikimedia Commons und niedersachsen.de, mein Arrangement

Ich habe es immer geliebt, wählen zu gehen: Schon als Kind von politisch aufgeklärten Eltern erzogen, zur politischen Bildung. Demokratie als Errungenschaft erkannt.

Wir haben eine! Wahl.

Wir haben eine! Demokratie.

Das ist nicht selbstverständlich. In vielen Ländern der Welt sind Wahlen nur noch eine Kulisse. Weil gar nicht wirklich zur Wahl steht, wer regiert. Und wie.

Ich denke auch, dass die Grundgedanken unserer Verfassung das Wesentliche sind, an dem man sich orientieren kann, wenn man (noch) nicht weiß, was tun… Wo das Kreuzchen (oder die Kreuze, bei Landtagswahlen) setzen.

Heute sind Landtagswahlen in Niedersachsen. Eine Chance mehr, uns für die Demokratie zu entscheiden. Und gegen die AfD.
Die AfD wurde vom Verfassungsschutz nachweislich als rechtsextrem eingestuft.

Es gibt eine Reihe besserer Alternativen für eine Wahl!

Wir haben die Wahl in diesem Land, die noch echt ist. Keine Kulisse. Die Parteien versuchen, sich danach zu richten. Dem Wählerwillen.

Es ist in den heutigen Zeiten (auch wieder) schwierig, besonders im Zusammenhang mit ‚Social Media‘, zwischen ‚Getöse‘ und echten Alternativen, echten Wahlmöglichkeiten, zu unterscheiden.

Aber wer sich noch nicht sicher ist und deshalb lieber zu Hause bleibt, macht einen Fehler: Denn Nicht-Wählen stärkt die anderen – die man im Zweifel nicht will.
Weil sie uns – im Extremfall – die Wahl wieder nehmen…

Wählen gehen! Rechtsextreme verhindern! Demokratie stärken! Die freie und geheime Wahl. Die Meinungsfreiheit.

Die AfD und die Zukunft: Wolken, Kuckuck – und kein Heim

Trockenes Weizenfeld im Sonnenschein, mi einigen Wolken am blauen Himmel und einem sehr fernen Horizont.
Image by Gianni Crestani from Pixabay

Wenn man sich anschaut, was im Programm der AfD alles nicht vorkommt, möchte man sich fragen, was eigentlich nach einer Regierungsübernahme passieren soll? Und wer soll das tun?

Die öffentlich-rechtlichen Sender für TV und Radio wollen sie ‚zusammen streichen‘? Weil sie Menschen nicht das rechte Bild vermitteln…? In der Tat, ‚rechts‘ ist das nicht. Erst recht nicht in den bedeutenden Sendungen der ARD und des ZDF.

Wir haben das Glück, einen Rundfunkstaatsvertrag zu besitzen, seit der Gründung der BRD. Seit dem Ende das Nationalsozialismus. Das bedeutet unter anderem auch, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten von der Politik unabhängig sind. Deshalb gibt es einen von Steuern unabhängigen Rundfunkbeitrag. Man zahlte ihn schon immer, um die Unabhängigkeit zu gewährleisten. Von politischer Einflussnahme.

Die AfD gebärdet sich wie eine Art rettende Kraft, die als Alternative entstanden sei. Zu was, bitte?

Zur Demokratie? Zur freien Meinungsäußerung? Zur Vielfalt eines Landes und einer Kultur, die seit Jahrhunderten weiterentwickelt wurde und große Innovations- und Forschungskraft besitzt? Dabei Verantwortungsgefühl?

Was sie eigentlich wollen, bleibt im Dunkel, im Gewölk. Sie sind groß darin, gegen alles zu sein. Große Sprüche zu machen. Aber, viel Gedöns und nichts dahinter. Sich an alle diejenigen anbiedern, die auch nur mosern und nur noch glauben, der ‚freie‘ Mensch zeige sich im Dagegen-Sein.

Die AfD ist eigentlich peinlich, für Deutschland, das merkt man an den Reaktionen in der Auslandspresse.

Es wäre wünschenswert, dass wir uns erinnern, dass dieses Land mehr ist, als die Summe seiner Teile: Menschen und eine teils beeindruckende Geschichte.

Dazu braucht es keine Dummköpfe einer AfD, die im Grunde wohl ganz andere Pläne haben, als sie großspurig hinausposaunen, im Stammtisch-Stil: Sie haben international nachweislich rechtsextreme Kontakte und sie stehen Menschen und Parteien nahe, wie Trump und den Republikanern in den USA.

Diese Republik wurde das erste Mal ‚versucht‘, im 19. Jahrhundert. Lange vor einer Zweiteilung Deutschlands.

Einige der größten Philosophen der Geschichte und ebenso Dichter stammen von hier. Aus West- oder Ostdeutschland? Warum ist das wichtig?

Wirtschaftliche Krisen waren schon immer schwer. Aber die Rechtsextremen wie die AfD haben meistens nur die Lösung: Krieg. Das zeigt sich auch immer wieder. Ob Trump in den USA oder Putin in Russland.

Warum? Ist simpel: Waffen verkaufen. Bringt schnell Gewinn ein und schafft scheinbar schnell Arbeitsplätze. Aber diejenigen die daran gewinnen, ziehen nicht hin – in den Krieg.

Der Krieg kostet Menschen das Leben. Krieg verwüstet Städte und Länder.

Wer klug wählt, wählt die echte Freiheit: Die Freiheit in Verantwortung, in Gleichheit und Mit-Menschlichkeit. Und das ist nicht die AfD.

Modell der Frankfurter Altstadt nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs
Modell der Frankfurter Altstadt nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs – Historisches Museum Frankfurt am Main (Wikimedia Commons, Creative Commons Lizenz)
Der Einzug des Vorparlaments in die Paulskirche am 21. März 1848, Frankfurt am Main (Wikimedia Commons, Creative Commons Lizenz)

„Alternativlos?“ – Demokratie! – Der Tellerrand – Warum die AfD keine Alternative ist

Portraitphoto von jungem Menschen im Schatten, mit Apfel auf dem Kopf.
Bild lizenziert via Adobe CC

„Schimpfen ist prima.“ – „Dampf ablassen…“ Egal wo. Richtig? Dann ist die AfD keine Alternative. Sie erlauben ‚Schimpfen‘ nur, wenn es ihnen passt (Link zur Bundeszentrale für politische Bildung). Wer nicht ins Programm passt, darf auch keine Meinung haben.

Es scheint, manche Menschen glauben, wenn die Partei schon so heißt, dann ist sie vielleicht wirklich mal was Anderes… Anders wovon genau? Den Verspätungen der Bahn? Jobverluste durch KI, die gar nicht ursächlich in Deutschland entstanden ist? Eine Pandemie, die ihre Spuren hinterlassen hat? Globale Gegebenheiten, die durch Machtblöcke und auch und vor allem ‚Superreiche‘, Oligarchen, entstanden sind, wie Putin in Russland und seine Gefolgschaften – oder diejenigen Trumps in den USA?

Geschichtlich scheint sie im Osten der heutigen Bundesrepublik als ‚Alternative‘ aufgetreten zu sein. Wenn man sich allerdings ihre aktiven ‚Köpfe‘ so anschaut, ist die große Frage – für wen wirklich?

Kontakte zu Trump in den USA und Ultrarechten in Europa sind nachgewiesen.

Der Verfassungsschutz in Deutschland ist nicht als übermäßig avantgardistisch bekannt… ( ಠ‿<) war er noch nie. Auch er hat die Partei als rechtsextremistisch eingestuft. Offiziell.

Das bedeutet gerade nicht, dass sie ‚die kleinen Leute‘ nun besser hören würden. Oder, tatsächlich an der Macht, dafür sorgen, dass es denen besser geht, die es oft am schwersten haben.

Warum ist das keine Alternative?

Die AfD unterhält Kontakte zu all jenen, die es in Europa seit Jahren schwer machen: Denen, die zuerst an ihrem eigenen Kontoumfang interessiert sind.

Sie nutzen einfache, teils regelrecht verfälschende Sprüche und Aussagen, um ‚Sündenböcke‘ zu finden:
Ein altes Prinzip, man sucht sich etwas oder jemanden aus, dem man die Schuld in die Schuhe schieben kann. Und schon scheint man erleichtert.

Aber diejenigen Menschen ‚in die Wüste‘ zu schicken, die seit Jahrzehnten mitgeholfen haben, dieses Land so weit vorne zu halten, ist keine Lösung.

Ob in der Pflege, im produzierenden Gewerbe oder als Unternehmensgründer, die Jobs schaffen:  Sie sind Teil dieser Gesellschaft und tragen dazu bei, dass wir es besser haben, als in vielen anderen Teilen der Welt.

Es lohnt sich, wieder einmal darauf zu gucken, was andere alles vermissen… zumindest in Deutschland neigen wir sehr dazu, auf das zu starren, was nicht ist.

Es gibt Dinge, die sind sicher verbesserungswürdig. Die mittlerweile zum ‚running gag‘ gewordene Verspätung der Bahn gehört auch dazu.
Allerdings ist auch das etwas, das durch das ewige Gemeckere auf die Spitze getrieben wurde.
Wer immer nur sparen will, aber trotzdem die Sahnehäubchen der Technologie(n) absahnen – der macht eine Milchmädchenrechnung auf.

Wir sollten uns eines auch sehr klar machen: Wer immer nur meckert, spielt denen in die Hände, denen es nur um Macht und Geld geht.

Die AfD gehört dazu. Darum ist sie keine Alternative.


„Die Programmatik der AfD“, Bundeszentrale für politische Bildung

Wir können es…: „Eine Brücke zieht um – 4.000 Tonnen Stahl auf dem Weg durch Hamburg“, NDR, Nordreportage, zur neuen Sternbrücke in Hamburg

Waldbrände, Angriffe auf Zugbegleiter: „Es brennt in Deutschland“ ? – Jetzt wählen gehen: NEIN zu AfD und Menschenfeindlichkeit!

Füße auf einem Holzboden, davor ein Schild, mit Pfeil in Laufrichtung und der Aufschrift: "Kommunalwahl"
Image by pics_kartub from Pixabay

„Wer nicht will, der hat schon…“? Ist die andere Form solcher Sprüchlein – Zugbegleiter angreifen? Ja, geht’s noch? Ungeheuerlich! Sie halten jeden Tag den Kopf hin, für Probleme, die sie nicht verantworten können. 

‚Jungs‘ und ‚Mädels‘ da draußen, reißt Euch mal wieder ein bisschen zusammen!
Das Leben ist kein Wunschkonzert!
Nur weil die Werbung, Social Media (’social’…?) oder Hollywood-Filme der seichten Art das vorgaukeln, ist es trotzdem nicht so.

Wie wäre es, wenn Ihr zur Abwechslung mal in Länder geht und dort lebt, wo keine Meinungs- und Pressefreiheit herrschen. Wo es überhaupt keine vernünftige Infrastruktur gibt.

Kein Rotes Kreuz, das Retten kommt.
Keine Feuerwehr, die Keller auspumpt und riesige Brände löscht.
Keine Polizeikräfte, die auch mitten in der Nacht kommen und Menschen beschützen.
Oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens.
Kein funktionierendes Gesundheitssystem, das hilft. Medizinisches Personal, die sich auf allen Ebenen während der Pandemie fast zu Tode geschuftet haben.

Es gibt hier Restaurants, Kinos, Bars, Tanzlokale, Theater, Opern und Universitäten und Forschung von Weltruhm!

Dieses Land hat eine lange, wissenschaftliche, künstlerische, literarische und philosophische Tradition. „Das Land der Dichter und Denker“ wurde es genannt. Das trifft auch heute zu.

Es ist auch unnötig, wegen Waldbränden einen Bundeskanzler auszupfeifen: Der regierende Bürgermeister vor Ort hatte ihn gebeten, nicht zu kommen, bevor die Brände gelöscht seien.

Das macht sehr viel Sinn, denn ein Bundeskanzler als Regierungsoberhaupt muss, wie alle anderen Regierungsoberhäupter, mit einem großen Aufgebot auch an lokalen Sicherheitskräften geschützt werden.
Mitten in einem Großbrand? Hallo?

Wenn schon Zugbegleiter nicht mehr sicher sind?

Sehr geehrte Damen und Herren da draußen, bitte vor dem Pfeifkonzert den Kopf einschalten!

Nur wegen eigenem Alltagsfrust andere Menschen anzupöbeln, egal auf welcher Ebene, ist keine Lösung.

 Dies ist eine Staats- und Lebensgemeinschaft. Wenn wir in schweren Zeiten nicht zusammenhalten, was soll dann wohl werden?
Rechtsextremen wie der AfD Tür und Tor öffnen? Auf dass es noch schlimmer werde?

Nein, danke: NEIN zu AfD und Rechtsextremismus, Frauenhass, Menschenfeindlichkeit und Diktatur.

JA, zu Demokratie, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit = Mit-Menschlichkeit!

Wählen gehen? – JA! – Und was? – DEMOKRATIE! Nein zu Rechtsextremismus

Collage von Bildern, das Brandenbruger Tor, Segelschulschiff Deutschland und ein Strichmännchen, das ein Kreuz in einem Kästchen macht und lächelt.
Bilder: Wikimedia Commons, freie Lizenz und Adobe CC, lizenziert, meine Anordnung

Es gibt eine ganze Reihe etablierter Parteien, die sich durch demokratische und menschenfreundliche Programme auszeichnen. Sie haben unterschiedliche Ideen, die Wirtschaft betreffend. Oder den Umgang mit Sozialhilfe und medizinischer Versorgung.  Aber: Sie stützen die Demokratie.

Die AfD gehört nicht zu diesen Parteien. Sie ist keine Wahl. Der Verfassungsschutz der Bundesrepublik hat sie offiziell als rechtsextrem eingestuft.
Das ist ein Makel. Ein bedeutender.

‚Rechtsextrem‘ ist kein Kavaliersdelikt. Es ist nicht versehentlich eine Laterne umfahren. Oder versehentlich falsch herum in die Einbahnstraße fahren.

‚Rechtsextrem‘ bedeutet, die Demokratie infrage zu stellen. Menschen auszugrenzen. Menschen zu verfolgen. Menschen mundtot zu machen. Sich Geld und Macht zum obersten Ziel zu erklären. Das alles auf der Grundlage von Phrasendrescherei.

Manipulation.
Ausnutzen von menschlicher Angst.

WIR haben die Wahl.

Wir dürfen in diesem Land wählen gehen. Wir dürfen wählen, wen und was uns gefällt. Wir dürfen auf der Straße, in Kneipen, Restaurants oder Cafés – oder online unsere Meinung frei äußern. Die Presse ist frei im Rahmen der Verfassung und kann uns Nachrichten verfügbar machen, die uns helfen, besser zu verstehen.
Besser zu wählen.

Es gab eine Diktatur in diesem Land. Sie war furchtbar. Rechtsextreme Meinungen und Parteien und deren Vertreter sind ihre Nachfolger.

Wir haben viel dazu gelernt. Es geht in diesem Land eigentlich nicht um den Gegensatz zwischen „oben und unten“:

Die Regierung ist Teil unseres Gesellschaftsvertrages.

Dieses Land hat eine lange und ereignisreiche Geschichte, Tradition und Kultur, die nicht durch Hass, sondern durch Aufklärung und Kunst und Wissenschaft, Forschung und Innovation geprägt ist. Darauf können wir auch ohne Rechtsextreme stolz sein.

Es geht um Freiheit, Gleichheit und Mit-Menschlichkeit.

Gemeinsam sind wir stärker.

Nein zur AfD! Demokratie wählen!