Die AfD und die Zukunft: Wolken, Kuckuck – und kein Heim

Trockenes Weizenfeld im Sonnenschein, mi einigen Wolken am blauen Himmel und einem sehr fernen Horizont.
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Wenn man sich anschaut, was im Programm der AfD alles nicht vorkommt, möchte man sich fragen, was eigentlich nach einer Regierungsübernahme passieren soll? Und wer soll das tun?

Die öffentlich-rechtlichen Sender für TV und Radio wollen sie ‚zusammen streichen‘? Weil sie Menschen nicht das rechte Bild vermitteln…? In der Tat, ‚rechts‘ ist das nicht. Erst recht nicht in den bedeutenden Sendungen der ARD und des ZDF.

Wir haben das Glück, einen Rundfunkstaatsvertrag zu besitzen, seit der Gründung der BRD. Seit dem Ende das Nationalsozialismus. Das bedeutet unter anderem auch, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten von der Politik unabhängig sind. Deshalb gibt es einen von Steuern unabhängigen Rundfunkbeitrag. Man zahlte ihn schon immer, um die Unabhängigkeit zu gewährleisten. Von politischer Einflussnahme.

Die AfD gebärdet sich wie eine Art rettende Kraft, die als Alternative entstanden sei. Zu was, bitte?

Zur Demokratie? Zur freien Meinungsäußerung? Zur Vielfalt eines Landes und einer Kultur, die seit Jahrhunderten weiterentwickelt wurde und große Innovations- und Forschungskraft besitzt? Dabei Verantwortungsgefühl?

Was sie eigentlich wollen, bleibt im Dunkel, im Gewölk. Sie sind groß darin, gegen alles zu sein. Große Sprüche zu machen. Aber, viel Gedöns und nichts dahinter. Sich an alle diejenigen anbiedern, die auch nur mosern und nur noch glauben, der ‚freie‘ Mensch zeige sich im Dagegen-Sein.

Die AfD ist eigentlich peinlich, für Deutschland, das merkt man an den Reaktionen in der Auslandspresse.

Es wäre wünschenswert, dass wir uns erinnern, dass dieses Land mehr ist, als die Summe seiner Teile: Menschen und eine teils beeindruckende Geschichte.

Dazu braucht es keine Dummköpfe einer AfD, die im Grunde wohl ganz andere Pläne haben, als sie großspurig hinausposaunen, im Stammtisch-Stil: Sie haben international nachweislich rechtsextreme Kontakte und sie stehen Menschen und Parteien nahe, wie Trump und den Republikanern in den USA.

Diese Republik wurde das erste Mal ‚versucht‘, im 19. Jahrhundert. Lange vor einer Zweiteilung Deutschlands.

Einige der größten Philosophen der Geschichte und ebenso Dichter stammen von hier. Aus West- oder Ostdeutschland? Warum ist das wichtig?

Wirtschaftliche Krisen waren schon immer schwer. Aber die Rechtsextremen wie die AfD haben meistens nur die Lösung: Krieg. Das zeigt sich auch immer wieder. Ob Trump in den USA oder Putin in Russland.

Warum? Ist simpel: Waffen verkaufen. Bringt schnell Gewinn ein und schafft scheinbar schnell Arbeitsplätze. Aber diejenigen die daran gewinnen, ziehen nicht hin – in den Krieg.

Der Krieg kostet Menschen das Leben. Krieg verwüstet Städte und Länder.

Wer klug wählt, wählt die echte Freiheit: Die Freiheit in Verantwortung, in Gleichheit und Mit-Menschlichkeit. Und das ist nicht die AfD.

Modell der Frankfurter Altstadt nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs
Modell der Frankfurter Altstadt nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs – Historisches Museum Frankfurt am Main (Wikimedia Commons, Creative Commons Lizenz)
Der Einzug des Vorparlaments in die Paulskirche am 21. März 1848, Frankfurt am Main (Wikimedia Commons, Creative Commons Lizenz)

Waldbrände, Angriffe auf Zugbegleiter: „Es brennt in Deutschland“ ? – Jetzt wählen gehen: NEIN zu AfD und Menschenfeindlichkeit!

Füße auf einem Holzboden, davor ein Schild, mit Pfeil in Laufrichtung und der Aufschrift: "Kommunalwahl"
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„Wer nicht will, der hat schon…“? Ist die andere Form solcher Sprüchlein – Zugbegleiter angreifen? Ja, geht’s noch? Ungeheuerlich! Sie halten jeden Tag den Kopf hin, für Probleme, die sie nicht verantworten können. 

‚Jungs‘ und ‚Mädels‘ da draußen, reißt Euch mal wieder ein bisschen zusammen!
Das Leben ist kein Wunschkonzert!
Nur weil die Werbung, Social Media (’social’…?) oder Hollywood-Filme der seichten Art das vorgaukeln, ist es trotzdem nicht so.

Wie wäre es, wenn Ihr zur Abwechslung mal in Länder geht und dort lebt, wo keine Meinungs- und Pressefreiheit herrschen. Wo es überhaupt keine vernünftige Infrastruktur gibt.

Kein Rotes Kreuz, das Retten kommt.
Keine Feuerwehr, die Keller auspumpt und riesige Brände löscht.
Keine Polizeikräfte, die auch mitten in der Nacht kommen und Menschen beschützen.
Oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens.
Kein funktionierendes Gesundheitssystem, das hilft. Medizinisches Personal, die sich auf allen Ebenen während der Pandemie fast zu Tode geschuftet haben.

Es gibt hier Restaurants, Kinos, Bars, Tanzlokale, Theater, Opern und Universitäten und Forschung von Weltruhm!

Dieses Land hat eine lange, wissenschaftliche, künstlerische, literarische und philosophische Tradition. „Das Land der Dichter und Denker“ wurde es genannt. Das trifft auch heute zu.

Es ist auch unnötig, wegen Waldbränden einen Bundeskanzler auszupfeifen: Der regierende Bürgermeister vor Ort hatte ihn gebeten, nicht zu kommen, bevor die Brände gelöscht seien.

Das macht sehr viel Sinn, denn ein Bundeskanzler als Regierungsoberhaupt muss, wie alle anderen Regierungsoberhäupter, mit einem großen Aufgebot auch an lokalen Sicherheitskräften geschützt werden.
Mitten in einem Großbrand? Hallo?

Wenn schon Zugbegleiter nicht mehr sicher sind?

Sehr geehrte Damen und Herren da draußen, bitte vor dem Pfeifkonzert den Kopf einschalten!

Nur wegen eigenem Alltagsfrust andere Menschen anzupöbeln, egal auf welcher Ebene, ist keine Lösung.

 Dies ist eine Staats- und Lebensgemeinschaft. Wenn wir in schweren Zeiten nicht zusammenhalten, was soll dann wohl werden?
Rechtsextremen wie der AfD Tür und Tor öffnen? Auf dass es noch schlimmer werde?

Nein, danke: NEIN zu AfD und Rechtsextremismus, Frauenhass, Menschenfeindlichkeit und Diktatur.

JA, zu Demokratie, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit = Mit-Menschlichkeit!

Wahlen – Ergebnisse – Italien… und die Wahrheit

Der Reichstag in Berlin, bei Sonnenschein, eine kleine Figur vor einem Wahlzettel, lächelnd und die Zahl 2025.
(Bilder lizenziert Adobe CC, meine Anordnung)

Die Partei Bündnis Sarah Wagenknecht hat die Bundestagswahlen 2025 angefochten. Genauer: Sie haben eine Neuauszählung der Stimmen gefordert. Die 5%-Hürde knapp verfehlt. Allerdings: Das ist auch anderen Parteien schon so gegangen.

Die Ideen und Werte sind durchaus solide. Allerdings ist mir diese Fokussierung auf eine Person schon immer etwas suspekt gewesen. Ich denke auch, dass Machtbedürfnis nicht nur Männer heimsuchen kann. Wenn eine gewisse Zeit ins Land ging, in der ein Mensch öffentliche Aufmerksamkeit genoss, das eigene Wort etwas bedeutete – dann kann es schwer werden, davon zurück zu treten.

Dass Macht Menschen korrumpieren kann, ist eine alte Weisheit. Aber wir leben nicht nur in einer soliden Demokratie. Wahlen anfechten muss ebenfalls solide begründet werden. Auch ein knappes Ergebnis allein ist kein Zeichen für einen Mangel in der Durchführung.

Viele Parteien haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten darunter leiden müssen. Ob die FDP, die Grünen oder CDU und SPD: Sie alle haben schon heftige ‚Wahlschlappen‘ einstecken müssen.

Ich denke, dass wir mit Sorgfalt und Korrektheit gerade politische Fragen auf solider rechtlicher Grundlage behandeln und klären sollten. Aber es sollte nicht werden, wie scheinbar in Italien:

Alle Augenblicke finden Neuwahlen statt. Dabei entsteht der Eindruck, sie sind der Lückenbüßer für die Fußball-WM und -EM: Ein nettes TV-Event, um die Zeit angenehm aufregend rumzubringen, bis wieder Zeit ist, für Fußball – oder Wahlen. Was im Lande geschieht, scheint keine Frage der Regierung mehr zu sein…

Themenzwang: AfD? Nein zu Rechtsextremismus und Macht – durch Geld und Marketing auf Social Media

Collage der genannten Photos
Berlin, Nordsee, Allgäu, Köln und der Dom (Bilder lizenziert via Adobe CC, meine Kombination)

„Menschen sind keine Klappstühle“. So hat es ein wunderbarer Zuwanderer hier in Deutschland aus Frankreich, ‚Alfons Puschelmikro‘ ausgedrückt, Journalist und Kabarettist. Wenn wir uns Themen aufzwingen lassen, haben wir schon halb verloren. Als Demokraten. Als Menschen, denen ihre persönliche Freiheit wichtig ist. Entscheiden über – meine Meinung, aber auch über meine Lektüre, meine Zeitung, mein TV. Mein Kino oder Theater. Mein Rederecht!

Wir sollten die internationale Komponente im Auge behalten: An die Führung der AfD, so ungern ich Sie adressiere: Haben Sie sich schonmal gefragt, warum Menschen wie Trump Sie ‚umgarnen‘? Vielleicht, weil Deutschland noch stark ist, international?

Was glauben Sie, wird passieren, wenn Sie tatsächlich Regierungsverantwortung übernehmen? … Soweit Sie noch am Geld vorbei denken können, habe ich es Ihnen vielleicht jetzt spätestens verdeutlicht.

Hier geht es um viel Geld und viel Macht. Wenn Sie Trump und Co. gewähren lassen, können wir mit Ergebnissen wie beispielsweise damals in Chile rechnen:
Ein linksgerichteter Präsident Allende wurde von US-amerikanisch unterstützten Parteien gestürzt.

Die Folgen waren grauenhaft: Über 40 Jahre Diktatur, Folter, Menschenverschleppung und -ermordung im Namen einer ‚Regierung‘, die keine war. Zugunsten der Interessen der USA.

Der Iran-Krieg: Eine reine Augenwischerei. Die Trump-Administration hat die derzeit gültigen Vertäge zur Kontrolle der Uran-Anreicherung mit Iran, international als wirksam bestätigt, in  2018 aufgekündigt.

Aber Deutschlands Stimme in internationalen Gremien hat viel Gewicht. Darum auch haben wir den UN-Sicherheitsrat ‚verpasst‘:
Die Handelsbilanzen mit den USA genauso wie unsere Ergebnisse in Forschung und Wissenschaft zeigen immer wieder eindringlich, dass dies historisch und aktuell ein starkes Land ist.

Solange wir mit daran ‚feilen‘, Deutschland immer kleiner zu reden, es in Grund und Boden zu kritisieren, werden wir am Ast sägen, auf dem wir sitzen.

Nein zu Macht, Geld und Gier: Dieses Land ist soviel mehr, als ein Haufen Probleme!

Güte, Menschlichkeit und Prozentsätze: Das Prinzip Hoffnung

Collage of three images: Three small boys, smiling and a picture of a graph arrow like a chart and a percentage sign.
Images by krzysztof-m, StockSnap and Alisa Dyson from Pixabay and Adobe CC, my graphics

Wir leben von Prozenten: In der Politik werden Wahlergebnisse in Prozentzahlen angegeben. Statistiken geben in vielen Fällen Werte ebenso in Prozenten an. Inflation wird in Prozenten angegeben… oder Arbeitslosenquoten. Bevölkerungsanteile… Kriminalstatistiken.

Jemand hat einmal gesagt: „Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“

Ich denke, das ist einfacher auszudrücken:
Antworten bekommen wir immer auf die Fragen, die wir stellen.
Die Art der Frage bestimmt oft das Ergebnis, auch in den Naturwissenschaften ist das mittlerweile bekannt.

Ein eher einfaches Beispiel:
Wenn ich frage, „wieviele Menschen haben Partei X gewählt?“ bekomme ich eine Antwort…. Y.
Die kann mich beunruhigen.

Wenn ich dagegen frage:
„Wieviele Menschen haben Partei X nicht gewählt?“,
sieht die Antwort vielleicht ganz anders aus!

Die Hessenwahl gibt einigen Anlass zur Hoffnung. Sie mag nicht repräsentativ sein. Aber sie macht deutlich, dass Menschen auch in Deutschland ‚bunt durchmischt‘ sind – und denken.

Auch Kriminalstatistiken können irreführend sein. Dazu kommt das Gefühl der Menschen, das durch Berichterstattung und allgemein zur besten Sendezeit ausgestrahlte Geschichten stark beeinflusst wird.

Die Befragungen ergeben in den letzten 2 Jahrzehnten ein steigendes Gefühl von Bedrohung in der Bevölkerung.

Die Kriminalstatistiken sind dagegen in allen Bereichen rückläufig!

Menschen sind auch ein wenig wie Prozente in anderen Bereichen:

Es gibt die freundlichen, klugen und hilfsbereiten. Die gerne ein Lächeln schenken und kurz mit anpacken.

Und: Wir sind mehr!

Humor: Ein Versuch

Bild eines Clowns der jongliert und dabei lächelt.
Image by OpenClipart-Vectors from Pixabay

“Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ So ein alter Spruch. Das kann vorkommen, wenn das Leben einem Schwernisse beschert. Dass trotzdem zu lachen nötig ist. Aber vor allem ist Humor sowohl kulturell als auch regional unterschiedlich. Und es gibt Scherze, die sind ein ‘running gag’ nur für Eingeweihte. Für Menschen die dabei waren. Oder innerhalb einer Familie.

Manchmal kann es schwierig sein, Humor zu vermitteln. Es gibt Witze, die lassen sich nicht von einer Sprache in die andere übersetzen.

Aber es gibt auch Zeiten, in denen in derselben Kultur schon das Herkommen aus einer anderen Lebenserfahrung Humor schwer nachvollziehbar macht. Es gibt Varianten, die sind leicht oder locker-flockig, für Manche.
Andere stufen sie als albern ein.

Das kommt vor allem dann gerne vor, wenn eine bestimmte Klasse oder Schicht Regeln aufstellt, die sowohl Sprachstil als auch Einrichtungsstil oder eben Humor bestimmen. Eine scheinbare Verfeinerung wird angestrebt. Um sich absetzen oder abgrenzen zu können.
Das kann unterschiedliche Gründe haben.

Aber eine Offenheit anderen Umgangsweisen gegenüber, Alternativen, die das Leben und das Lachen leicht machen, können auch Erfahrung mit schweren Zeiten voraussetzen.
Das Wissen darum, dass manches sich auch kulturübergreifend nicht erklären lässt.
Dass Lachen zu Zeiten lebensrettend sein kann.

“Verstehen“ bedeutet manchmal nicht nur, dass man eine Sprache gelernt hat, Vokabeln auswendig kann und dann auch den einen oder anderen Satz spricht.
“Verstehen” kann Tieferes mit sich führen.

Ob Humor, Sprache oder Kultur:
Verstehen kann einen Willensakt der Mitmenschlichkeit beinhalten.
Grenzen zu überschreiten, mindestens temporär, die uns Perspektive, Kulturdünkel oder Erfahrung auferlegen wollen.

Humor ist das Lachen, das nach dem Weinen das Herz weit macht.


(Eigene Inhalte wiederverwendet.)

Vorbereitungen zur nächsten Stufe…? – Macht macht wirklich korrupt – CDU, CSU, R21 und die AfD – Die echten Folgen von Diktaturen – oder: Das Bildnis des Dorian Gray

4 Bilder von Partylichtern und Kuchen und Süßigkeiten auf Tischen unter verschattetem Licht
Bilder: Lizenziert via Adobe CC, meine Graphik

Macht kann für schwache Menschen etwas Verführerisches haben: Nicht nur Geschichten sondern auch die Geschichte beweist das. Macht ist wohl wie ein Stück Kuchen und Mousse au Chocolat dazu: Wer sie gekostet hat, kann schwer von ihr lassen.
Das betrifft besonders schwache Naturen, die Macht anstreben um der Macht willen, den Gefühlen von ‚Größe‘, ‚Stärke‘ und ‚Potenz‘, die vordergründig damit einhergehen.

Das Problem:
Wer sie als ‚Persönlichkeitspolster‘ nötig hat, der wird ihr verfallen. Er oder sie werden irgendwann erpressbar werden und eines Tages wie „Das Bildnis des Dorian Gray“ in Oscar Wildes wunderbarer Erzählung, fratzenhaft anzusehen, in Wirklichkeit zugleich mit ihr untergehen.

Wer Geld und Macht um ihrer selbst willen ‚anbetet‘, dahinschmilzt vor seiner eigenen (eingebildeten) Größe, ist zum Untergang verurteilt.

Das hat die Geschichte auch immer wieder gezeigt.

Ich appelliere an die CDU und Bundeskanzler Merz & Co., nehmen Sie sich in Acht: Sie sind in Gefahr, sich korrumpieren zu lassen.

Die CSU ist längst über diesen Punkt hinaus.

Wenn Sie sich mit menschenverachtenden Kräften dieses Landes tatsächlich verbünden, die alles daran setzen, Geld und Einfluss einzusammeln, von den Republikanern in den USA ausgezeichnet und unterstützt werden, sind Sie und dieses Land zu einem erneuten Untergang verdammt:
Der endgültigen Unfreiheit von Gedanken, Worten und Presse. Ob Kunst, Kultur oder Wissenschaft, sie werden untergehen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Information!

Wir haben noch Wissenschaftler von Weltruhm in diesem Land, die scharfsinnig sind und die Wahrheit auch erkennen und sprechen können:

Diktaturen frieren auf Dauer immer alle Innovationskraft, Kultur und Kunst ein, aus lauter Angst um den Machtverlust.

Sie sehen das in China, Iran, Russland und jetzt auch immer mehr in den USA.

Wenn das passiert, sind die langfristigen Folgen vorhersehbar.

Wie immer.

Seien Sie auch versichert, es gibt noch mehr Opposition, als Ihnen vielleicht bewusst ist, Sie werden es schwer haben.

Und wenn der Tag kommt und Sie sich ungeschminkt im Spiegel sehen müssen – werden Sie es wahrscheinlich auch nicht aushalten. Wie Dorian Gray.


Links zum Thema:
Der Spiegel-Artikel: Mit Steuergeld gegen die Brandmauer
Artikel der Frankfurter Rundschau: Konservative Denkfabrik bekommt staatliche Fördermittel

Humor: Ein Versuch

Zeichnung und Photo kombiniert, ein Elefant, der sich an ein Auto lehnt, das viel kleiner ist, als er selbst.
Image by Richard Duijnstee from Pixabay

“Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ So ein alter Spruch. Das kann vorkommen, wenn das Leben einem Schwernisse beschert. Dass trotzdem zu lachen nötig ist. Aber vor allem ist Humor sowohl kulturell als auch regional unterschiedlich. Und es gibt Scherze, die sind ein ‘running gag’ nur für Eingeweihte. Für Menschen die dabei waren. Oder innerhalb einer Familie.

Manchmal kann es schwierig sein, Humor zu vermitteln. Es gibt Witze, die lassen sich nicht von einer Sprache in die andere übersetzen.

Aber es gibt auch Zeiten, in denen in derselben Kultur schon das Herkommen aus einer anderen Lebenserfahrung Humor schwer nachvollziehbar macht. Es gibt Varianten, die sind leicht oder locker-flockig, für Manche.
Andere stufen sie als albern ein.

Das kommt vor allem dann gerne vor, wenn eine bestimmte Klasse oder Schicht Regeln aufstellt, die sowohl Sprachstil als auch Einrichtungsstil oder eben Humor bestimmen. Eine scheinbare Verfeinerung wird angestrebt. Um sich absetzen oder abgrenzen zu können.
Das kann unterschiedliche Gründe haben.

Aber eine Offenheit anderen Umgangsweisen gegenüber, Alternativen, die das Leben und das Lachen leicht machen, können auch Erfahrung mit schweren Zeiten voraussetzen.
Das Wissen darum, dass manches sich auch kulturübergreifend nicht erklären lässt.
Dass Lachen zu Zeiten lebensrettend sein kann.

“Verstehen“ bedeutet manchmal nicht nur, dass man eine Sprache gelernt hat, Vokabeln auswendig kann und dann auch den einen oder anderen Satz spricht.
“Verstehen” kann Tieferes mit sich führen.

Ob Humor, Sprache oder Kultur:
Verstehen kann einen Willensakt der Mitmenschlichkeit beinhalten.
Grenzen zu überschreiten, mindestens temporär, die uns Perspektive, Kulturdünkel oder Erfahrung auferlegen wollen.

Humor ist das Lachen, das nach dem Weinen das Herz weit macht.

 

„Es allen recht machen…“? – Der Bauer und der Esel… oder: Migration ist Bereicherung!

Zeichnung eines Bauern, der einen Esel am Halfter führt, mit einem Jungen daneben.
Bild: ©www.ricardo.ch und ©Diogenes Verlag, Zürich

Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Ob Renten oder Firmen und Unternehmensgründungen: Migration bereichert unsere Gesellschaft!
Sie schafft Arbeitsplätze.
Und das nicht nur, aber auch und gerade, wirtschaftlich.
Kulturell: Wo wären wir ohne Spaghetti, Pizza oder Schafskäse…?

Wenn man allen nach dem Mund redet – oder reden will, kommt manchmal einfach nur noch heiße Luft heraus… Die Zeitungen sind voll von… Sensationen! Stadtbilder sind beeinträchtigt…? Herr Bundeskanzler, überprüfen Sie Reden, bevor Sie sie halten.

Dass man in Sachsen glaubt, mehr Rechtsextreme vor sich zu haben und deshalb das rechte Spektrum bedienen will, ist oberflächlich betrachtet zunächst naheliegend. Aber das ist eben die Oberfläche.

Denn auch die Kriminalstatistiken zeigen, dass Gewalt ‚vom Volke ausgeht‘; in der Demokratie heißt das eigentlich, dass die Stimmen des Volkes dafür sorgen, welche Partei regiert und welche Mehrheiten Gesetze machen können.

Aber es bedeutet leider auch, was momentan Tatsache ist: Die Mehrheit der Gewalttaten sind rechtsextremer und deutscher ‚Herkunft‘. Was in den Zeitungen (vor allem den Sensationsblättern, Boulevardzeitungen und Medien) dann hochkocht, sind Einzelfälle.

Sie werden von Rechtspopulisten und Rechtsextremen, wie etwa der AfD, ausgeschlachtet.

Eines sollten wir uns auch bewusst machen: Wer immer nur noch zu meckern findet, an unserem Staat wie er ist – der darf sich nicht wundern, wenn simplere Naturen irgendwann Rechtsextreme als Regierung richtig gut finden…
Wenn sie dann an der Macht wären… Gnade uns Gott.