
IoT ist die internationale Abkürzung: „Internet of Things“ , „Internet der Dinge“ (Link zum deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Klingt beinahe fadenscheinig, wie ein ‚Wortgeklingel‘. Oder eine von den billigen Marketingmaschen.
Aber es hat realen Hintergrund in der Tatsache, dass wir nicht nur Smart Phones sondern auch viele andere Geräte im Alltag nutzen, die ’nach Hause telefonieren‘, so der saloppe Ausdruck dazu: Sie sind netzwerkfähig, sammeln Daten und auch unser Nutzerverhalten und schicken diese Daten an Hersteller, Betreiber oder auch Adressenkäufer: Firmen, die Adressen oder Daten kaufen, um sie zu Vertriebszwecken und effektiverem Marketing zu nutzen.
Da mit unseren Daten schwunghaft Handel getrieben wird, auch und gerade außerhalb Europas, insbesondere in den USA oder China, lohnt es sich, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Ich möchte gerne sicher sein können, dass ‚privat‘ bedeutet, ‚Privatsphäre‘. Ich mag nicht gerne abgehört werden. Ich denke, dass es manchen von uns gar nicht bewusst ist, woher es kommt, dass uns etwa Bücher am Handy zu Themen angeboten werden, die wir erst kürzlich diskutiert haben.
Ich stelle alles ab, bin lieber ruhig: Es ist so leicht möglich, dass jemand auch ‚Selbstgespräche‘ hört – und völlig falsche Schlüsse zieht.
Wenn ich etwa wütend bin.
Aber, wie oft werden schon im normalen Alltag Dinge anders interpretiert, als gemeint? Missverständnisse sind so leicht möglich. Erst recht zwischen Menschen verschiedener Fachrichtungen.
Da sollen dann einzelne, abgelauschte Sätze, dazu aus dem Kontext gerissen, weil die Auslöser nicht hörbar sind, einen guten Eindruck vermitteln?
„No, Sir.“ Mit anderen Worten: Ich mag meine Privatsphäre. Ich erkläre gerne, das merkt man auch an diesem Blog.
Darum versuche ich im Alltag genau das zu tun: Direkt, ob schriftlich oder mündlich, echte ‚Nachrichten‘ zu versenden.
Privatsphäre ist ein Menschenrecht. Aber nicht alle Hersteller sind da verlässlich…
