‚Soziale Medien‘ – die EU – die Demokratie – die USA – Waffen – Zölle – Iran – Geld… – Italien und der Brexit: Demokratie stärken!

Bild eines Globus, mit Europa im Zentrum der Betrachtung, durch ein angestrahlt.
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Die USA unter Präsident Trump verfolgen drei Ziele: „America first.“ – Macht – Geld. Macht und Geld sind eng miteinander verknüpft. Das wissen wir alle, spätestens, wenn wir unsere ersten Märchen gehört haben.

Warum die im Titel genannten Dinge verknüpft sind?

Die EU und besonders Deutschland sind ein großer, wichtiger Markt, für die USA – und weltweit.
Sie sind wichtige Handelspartner, für Im- und Export.
Sie sind wichtige Forschungs- und Wissenspartner, auch weltweit. Forschung und Wissen gehen in neue Technologien, neue Produkte und damit mögliche Gewinne ein.
Der deutsche Musikmarkt beispielsweise ist nach den USA der größte der Welt.

Daraus ergibt sich eine sehr entscheidende Machtposition der EU, in Bezug auf das Gewicht, die Bedeutung der Stimme, weltweit – und in der NATO.

Es ist ein bekanntes Phänomen, dass einer Gruppe leichter zu schaden ist, wenn man sie ‚auseinander dividiert‘. Wenn man die Glieder einer Kette schwächt.

Das ist, was hier momentan versucht wird zu tun:

    • Historisch gesehen sind sich Britannien und die USA nahe. Also wird seit geraumer Zeit damit ‚operiert‘, den Engländern Vorteile bei Handelsabkommen zu versprechen. Sie sind jetzt nicht mehr Teil der EU und damit nicht mehr geschützt. Stehen im Zweifel alleine da.
      • Die Wirtschaft dort und die Menschen leiden darunter schon jetzt, sichtbar.
      • Die Regierungen geben sich die Klinken in die Hand.
    • Italien und die Vorsitzende der Ultrarechten dort, Giorgia Meloni, waren das zweite, geschwächte Glied in der Kette. Meloni wurde ‚einbestellt‘ zu Trump. Und ließ sich fast komplett ‚einwickeln‘. Fast.
    • Die CDU, ob unter Merz oder anderen, war immer für Nähe zur USA. Aber nicht ohne Bedingungen.
    • Die AfD hat nachweislich Kontakte zu Trumps extremem, rechten Flügel und Trump selbst.
      • Trump und seine ‚Genossen‘ können also mit bedingungsloser Unterstützung rechnen, wenn die AfD mit an die Macht kommt – oder käme.
    • Darum werden auf sozialen Medien systematisch alle besonders im Rampenlicht stehenden Mitglieder der deutschen Regierung torpediert.
    • Mit Nichtigkeiten, die aufgeblasen werden!

Wenn die deutsche Regierung in kurzer Zeit wieder gewählt werden muss, kann das in der jetzigen Situation zu Koalitionen führen, die es der AfD ermöglichen, an der Regierung beteiligt zu werden.

Dann wären nominell die USA im Herzen der EU an ihrem noch stärksten Glied an der Regierung mitbeteiligt.

Wollen wir das wirklich?

Vasall eines Landes werden, das praktisch nichts  auf die Reihe kriegt? Ihre Bildung nicht, ihr Wirtschaftssystem nicht, ihr Sozialsystem nicht und auch nicht die medizinische Versorgung? – Die USA?

Die Demokratie stärken, jetzt!

Nein zu Rechtsextremismus, Habgier und Menschenverachtung!

Nein zur AfD!

Was glücklich macht? – „Der Schmidt Max auf der Suche nach dem Glück“ – Die kleinen Dinge…

Glück? Das ist eine Frage der Perspektive. Und auch eine kleine Frage der Definition. Der Schmidt Max vom Bayerischen Rundfunk sucht das Glück und spricht mit Menschen, die glücklich sind. Die rausgefunden haben, was sie glücklich macht. Ob Landwirte, Millionär oder eine Psychologin, die Forschungen dazu kennt, aus der sogenannten positiven Psychologie.
Was uns Menschen glücklich macht?

Eine gelungene Sendung!

Kasernenhofton… oder: Wer schreit, hat unrecht…

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Ich bin in drei Sprachen und mehr Kulturen bequem zu Hause. Deutsch, Englisch und Persisch. Umgangston ist eine Frage der Kultur, der Sprache – aber auch der Perspektive. In Deutschland besonders, aber auch in anderen Regionen vor allem westlicher Kulturen wird oft angenommen, Führungsstil, Autorität in einem Zusammenhang beweise sich durch lautes Rufen, regelrecht Brüllen und – ‚zur Schnecke‘ machen.

Das sind Methoden, die aus teils vorsintflutlichen Ideen von Führung, wie derzeit aus dem Militär übernommen, stammen. Der ‚Sergeant‘, der ‚Spieß‘, der ‚Schleifer‘, sind einige bekannte Ausdrücke für diese Art, Menschen durch lautes und aggressives Verhalten dazu zu kriegen,  sich an Regeln zu halten, zuzuhören – oder Befehle auszuführen.

Gott sei Dank sind wir im normalen Alltag mittlerweile weit davon entfernt, Befehlsempfänger zu sein. Wir sind manchmal weisungsgebunden, manchmal weisungsbefugt.

Aber: Mitdenken ist erlaubt!

In der Ruhe liegt die Kraft. Verhalten, das Frieden und Kooperation fördert, können wir manchen östlichen Kulturen abschauen.

Wenn es mal eng wird, im Alltag, sind Ruhe und Selbstvertrauen und damit mehr Entspannung die besten Voraussetzungen, um Probleme zu lösen.

Wehrpflicht, die NATO und Krieg als Druckmittel

Ein Weizenfeld mit einer Kanone, im Sonnenuntergang, it einem Korb mit Blumen am Rohr.
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Die Diskussion und die Regelungen sind nicht mehr neu. Zur Wehrpflicht. Aber sie sind nicht nur ‚aufgekocht‘: Sie sind auch aus nichtigen Gründen entstanden. Denn die Geschichte hat eines deutlich gezeigt: Bedrohung ist auch immer eine Frage des Standpunktes.

Krieg ist kein Naturereignis, wie ein Grippevirus, das man sich zuzieht.

Krieg wird gemacht.
Von Menschen, die Interessen vertreten. Nicht immer die Interessen der friedliebenden, breiten Bevölkerungsschichten. Sondern derer, die an Krieg verdienen: Ausrüster und Waffenhersteller.

Erst recht in diesen Zeiten sind Kriege kein unvorhersehbarer Schicksalsschlag, sondern Zeichen für Hintergründe, für Macht- und Geldinteressen.
Für die Tatsache, dass Menschen in entscheidenden, politischen Positionen ihrer Pflicht nicht nachgekommen sind und Verhandlungen geführt haben.

Die EU und auch Deutschland, erinnern wir uns, wurden von den USA unter Trump geradezu erpresst: In Hinblick auf die Bedrohung aus dem ‚Osten‘ (Europas) müssten die Ausgaben der NATO-Mitgliedstaaten erhöht werden. (Wir erinnern uns, vielleicht mühsam, es ist schon wieder fast ein Jahr ins Land gegangen…)

Denn, die Mehrheit der Waffen in Europa wird aus den USA bezogen. Die Trump-Regierung und ihre Lobbyisten haben also ein direktes Interesse an der Erhöhung der Budgets.

Die Kontakte zwischen Russlands Putin und Trump in den USA sind seit 2016 öffentlich. Aber neu waren sie auch damals nicht.

Forschungen in der Anthropologie und den Sozialwissenschaften sind sich seit Jahrzehnten bereits einig, dass Kriege aus den Gesellschaften und deren Machtinteressen entstehen. Nicht auf Grund der ‚kriegerischen Natur‘ des Menschen.

Konflikte: Ja.

Aber Konflikte entstehen durch unterschiedliche Interessen. Konflikte können durch kluge und geduldige Verhandlungen gelöst werden. Aber dazu muss es ein Interesse an Beilegung geben.

Alle Berichte, die eine Einschätzung vornehmen, haben immer mit Meinung und im Ernstfall mit Meinungsmache zu tun.

Wenn wir Menschen – auch Politiker sind Menschen mit Interessen – handeln oder drohen sehen, ist die alte lateinische Frage „cui bono?“ – „Wem nutzt es?“ hilfreich.

Machtblöcke gab es nach dem Zweiten Weltkrieg schon einmal: Die Sowjetunion einerseits, die NATO-Staaten andererseits. Im Zuge der Verhandlungen um die Perestroika und die deutsche Wiedervereinigung wurden auch Gespräche zur NATO-Osterweiterung geführt. Damals schon wurde in Richtung Russland deutlich signalisiert, dass die NATO sich zurück halten werde.

Dieses Versprechen wurde mehr und mehr unterhöhlt. Regelrechte Verträge gibt es dazu nicht.

Seit Jahrzehnten bereits hat sich die NATO dazu ‚geziert‘.

Wer als Bedrohung erscheint, hängt vom Standpunkt ab. Auch NATO und EU können als Bedrohung der eigenen Position gesehen werden.

Wenn man den Standpunkt einmal wechselt. Die Perspektive. Auch wenn es nur versuchsweise geschieht.

Krieg kann verhindert werden. Heutzutage erst recht.

„Das Wunder des bewussten Atmens“ – oder: Der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile

Bild des Hörbuchs
Hörbuch: Thich Nhat Hanh „Das Wunder des bewussten Atmens“, gesprochen von Robert Atzorn; eine gelungene Möglichkeit.

In den heutigen scheinbar ’schnellen‘ Zeiten kann  ‚entschleunigen‘ helfen. Selbstachtsamkeit. Sich selbst wahrnehmen. Denn wie es auch als zentraler Gedanke im Christentum schon angegeben wird, als Maßstab:
„Liebe Deinen Nächsten – wie Dich selbst.“
Warum? Weil wir in mehr Frieden und Freude leben können, wenn wir uns selbst wirklich gern haben – oder es wieder lernen.

Die östlichen Weisheiten des Buddhismus, der traditionellen chinesischen Medizin oder auch des Ayurveda können uns viel lehren: Über Selbstachtsamkeit, beispielsweise. Über Methoden und Techniken, wie Yoga etwa, die eine Einheit von Körper, Geist und Seele lehren. Den ganzheitlichen Ansatz.

Denn der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile.

Ein sehr gelungener und einfach umzusetzender Ansatz, wie ich finde, ist die Atemmeditation: Das Lernen, den eigenen Atem zu beobachten, ohne ihn zu lenken oder zu kontrollieren.

Ein. Aus. Denn das Leben ist jetzt.

Worte, Reden und ‚Eindruck‘: Kommunikationsmuster und die Frage nach der Wahrheit

Ein Paar älterer Menschen, die sich auf einer Bank im Park bei sonnigem Wetter sitzend eine freundliche Geste zeigen.
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Seit es Menschen gibt, gibt es Kommunikation. Aktuelle Forschung geht auch davon aus, dass Sprachen, wie wir sie heute kennen, erst sehr viel später entwickelt wurden. Sprache besteht aus Wörtern. Aus Sätzen und Formulierungen.

Kommunikation besteht aus mehr: Aus Voraussetzungen, die wir selbst in Gedanken machen. Die wir mitbringen. Weil wir in einer Region und Kultur aufwachsen. Weil wir glauben, Dinge schon gehört zu haben, sodass wir eine Situation oder Menschen einschätzen können.

Kommunikation setzt das auch voraus: Wenn wir in einer Kultur aufwachsen und dann in eine andere Kultur wechseln, kann das komplex werden, in Bezug auf Verstehen und Verständnis.

Denn nicht alle Gesten, Mimik und Ausdrucksweisen sind universal.

Universal sind menschliche Bedürfnisse, Ängste und Gefühle.

Worte sind allerdings manchmal zweitrangig: Denn es kommen noch die Aspekte Wahrhaftigkeit und – nicht zu unterschätzen – Körpersprache hinzu.

Kaum etwas wird mehr unterschätzt, als die Motive der Menschen, die sie dazu bringen, ‚falsch Zeugnis abzulegen wider ihren Nächsten‘.

Darum gehört zu echter Kommunikation Vertrauen. Die Fähigkeit, Spreu von Weizen zu trennen und zu wissen, auf wen man sich wirklich verlassen kann.

Manipulation ist vielschichtig. Ein besonders aussagekräftiges Beispiel ist vielleicht die Geschichte über Taubstumme, die im TV die Aussage des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton anschauten. Sie lachten und waren ausgelassen wie nach einem guten Witz. Als sie gefragt wurden, warum sie so reagierten, antworteten sie, sinngemäß: „Der lügt doch so offensichtlich.“

Manchmal sind Worte nur scheinbar bedeutsam. Manchmal sind Menschen zu sehr an sich selbst interessiert. Manchmal sind Worte nicht verlässlich.

„Die Menschen reden viel, wenn der Tag lang ist.“ – „Wenn Du viel Gutes reden hörst, bring einen kleinen Korb mit.“

Ob Worte der Menschen verlässlich sind, lehrt uns teilweise die Lebenserfahrung, weil wir lernen, zu unterscheiden. Und teilweise die Zeit: Wen wir noch nicht kennen, lernen wir mit der Zeit einzuschätzen.

Aber, wie es auch so schön heißt: „Holzauge, sei wachsam.“ Denn gerade Gerede und Gerüchte haben oft einen sehr ernsten und weniger beeindruckenden Hintergrund.

Leider ist es gerade im ‚Business‘ verbreitet, zuerst auf sich selbst zu schauen und gegebenenfalls ruhig und scheinbar sachlich Lügen zu verbreiten; oder Worte in einen falschen Kontext zu setzen und dadurch einen falschen Eindruck zu erwecken. Eine Methode, die immer wieder ‚gerne genommen‘ wird.

Ich hatte sehr viel Gelegenheit, Menschen kennen zu lernen.
Es gibt viele, die Herz haben und Verstand. Die Anstand besitzen und wissen, was Mitgefühl bedeutet. Das Leben in einer Gemeinschaft.

Über solche freue ich mich. Jeden Tag.

Bürokratieabbau – Billig, billiger, *und* schneller? – Sicherheit…?

Photo des Gemäldes von Vermeer
Dienstmagd mit Milchkrug, von Johannes Vermeer, 1660 – Courtesy Wikimedia Commons

Die Diskussionen sind nicht neu! Seit ich angefangen habe, Nachrichten bewusst zu verfolgen, seit mehr als 45 Jahren, werden die gleichen Stimmen laut: Alles soll immer noch besser, noch schneller und noch einfacher sein. Aber: Zugleich – sicher – technologisch auf dem neusten Stand – und trotzdem kostengünstig! Um nicht zu sagen, billig.

Das sind scheinbar die gleichen Menschen, die zu Discountern laufen, wenn sie Thunfisch kaufen; ohne auf Zertifizierung zu achten, woraufhin Tausende Wale jährlich zugrunde gehen; aber heiße Tränen (online) um einen gestrandeten Wal weinen.

„Ja, geht’s noch?“

Die gleichen Menschen, die sich beschweren, wenn Unfälle passieren, tragische, mit ungeahnten Folgen bis hin zu Tod oder lebenslanger Behinderung; aber quasi die hierzulande nicht heimischen Palmen raufklettern, wenn die Maßnahmen zur Absicherung Zeit benötigen.

Die sich über unnötige Bürokratie beschweren, wenn es um ihre Wünsche geht, die bitte vorgestern schon erfüllt sein sollten.

Aber sich bitter beklagen, wenn sie Schaden leiden müssen.

Milchmädchen lässt grüßen!

Wer immer alles noch billiger machen will, ‚Bürokratie abbauen‘, schlussendlich also auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen; wer trotzdem auf höchstem Niveau bei Tempo 250 km seinen Cappuccino im kuschelig-warmem Zugabteil schlürfen, derweil draußen Schneeflöckchen leis herniedersinken…

Der muss sich das fragen lassen: „Geht’s noch?“

Resilienz, Perspektive und die Güte der Anderen: Was Freude macht

Bild eines Fahrrads neben einem Feldweg an einem sonnigen Tag, im Vordergrund eine frische Mohnblume.
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Abhängig von unseren Erlebnissen und unserer Sichtweise kann es passieren, dass wir bitter werden. Schwere Zeiten oder auch Erlebnisse, die uns mitnehmen, beuteln, könnten uns dazu bringen, das Leben und die Menschen um uns schwarz zu sehen.

Ich denke, wichtig ist, die eigene Perspektive zu überprüfen. Und auch die eigenen Gefühle und Gedanken anzunehmen.

Das kann klingen, wie ein unmöglicher Widerspruch…
Wie kann ich meine Perspektive ändern, um nicht durch schwere Zeiten zu verbittern, aber Wut und Trauer oder auch Angst und andere als negativ erlebten Gefühle wahr nehmen?

Es ist eine Technik, die Übung braucht. In vielen Kulturen lernen wir, dass Gefühle wie Wut und Angst unangenehm sind, vielleicht auch für unsere Umwelt und dass wir sie deshalb beherrschen sollten. Das kann soweit gehen, dass Menschen ihre Gefühle nicht bewusst wahr nehmen.

Im Alltag kann es aber auch einfach so viel zu tun und zu bedenken geben, dass keine Zeit bleibt, Revue passieren zu lassen. Inne zu halten und uns selbst zu begegnen…

Im Wesentlichen ist das gemeint, insbesondere das Konzept der „gewaltfreien Kommunikation“ ist dabei sehr erhellend, wie ich finde. Es beruht auf Forschungen zu Konflikten und Frieden. Unter anderem.

Es geht davon aus, dass Selbstachtung die Basis ist, die uns ermöglicht, auf andere zuzugehen.
Selbstachtung, die damit beginnt, dass wir uns und unsere Bedürfnisse und die unseres Körpers (wieder) mit Selbstachtsamkeit betrachten lernen.

Wissen oder wieder lernen, dass auch Wut oder Angst oder Enttäuschung berechtigt sind.

Die Kunst besteht darin, und muss vielleicht auch mit Hilfe geübt werden, die  Gefühle nicht fest zu halten, sondern sie anzunehmen und zugleich ‚ziehen‘ zu lassen. Verrauchen lassen, quasi.

Dadurch können wir nicht nur ruhiger werden, sondern durch echte Selbstachtung unsere wahren Bedürfnisse erkennen und kommunizieren lernen.

Das und noch mehr hilft in schweren Zeiten:

Selbstachtung, die Grundlage für ‚gewaltfreie Kommunikation‘, die keine Schuldzuweisung braucht. Sondern an Lösungen interessiert ist, die integrieren, statt zu bekämpfen.

Denn Gemeinschaft entsteht durch Respekt – und der beruht auch auf Selbstrespekt. Selbstachtung.

Güte. Die mich dankbar macht, jeden Tag.

Warum Ostern? – Traditionen oder: Das Leben feiern

Frühlingswiese mit einem kleinen Hasen und einem Körbchen mit bunten Eiern darin.
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Ostern hat eine sehr alte Tradition. Sie reicht weit zurück, vor die Zeiten des Christentums. In anderen Regionen und Kulturen gibt es ähnliche Feste: Zur Zeit des Frühlings, wenn nach der Kälte des Winters die Wärme zurückkehrt, das Licht und die Natur einen neuen Zyklus beginnt.

Wärme, Licht und Neubeginn: Das sind nicht nur natürliche Vorkommnisse – sie helfen uns Menschen auch in schweren Zeiten. Wärme, vor allem in den Regionen der Erde, die davon oft weniger haben, wie etwa Mitteleuropa.

Licht, weil während der Wintermonate die Sonne viel weniger Kraft zu haben scheint und die Tage kürzer sind.

Neubeginn: Im Frühling werden die Tage wieder länger, die Pflanzen beginnen neu zu sprießen und zu blühen.

Hase und Eier sind uralte Symbole der Fruchtbarkeit. Sie wurden in die christliche Religionskultur und -tradition aufgenommen. Das kann es schwer machen, sich Ostern als christliches Fest im Zusammenhang mit der Leidensgeschichte und der Auferstehung Jesus vorzustellen.

Wer nicht daran glauben mag, dem sei Erich Fromm nahe gelegt: Als Schriftsteller und Sozialphilosoph forschte er zur Liebe und – zur menschlichen Sehnsucht nach Transzendenz. So erklärt er, dass Menschen überall auf der Welt Religionen ‚erfunden‘ haben. Mit der Sehnsucht nach der Transzendenz. Sehnsucht nach mehr, als dem was wir sehen und fühlen können.

Mir fallen dazu zwei andere wichtige Menschen und Denker ein:

    • Elisabeth Kübler-Ross, die Gespräche mit Sterbenden führte. Die Nahtoderfahrungen von Menschen, die universell und so ähnlich sind. Licht und Leichtigkeit.
    • Stephen Hawking, der vielleicht indirekt die beste Erklärung überhaupt fand: Wenn Zeitreisen in der Zukunft möglich wären, würden wir von Zeitreisenden überschwemmt sein müssen.
      • Für mich ist das anwendbar als Prinzip auf die Frage nach Schöpfungskräften, die außerhalb unserer Fassenskraft liegen:

Es gibt eine Schöpfungskraft. Sonst würden Menschen das Leben längst selbstständig nachbauen können. Wie sie aussieht, finden wir vielleicht irgendwann heraus.

Aber das Leben und die Liebe zu feiern, macht erst recht Sinn, wenn wir sie erfahren durften: Kluge und liebevolle Menschen, die auch in schweren Zeiten Licht und ein Lächeln mitbringen.

Frohe Ostern!

Wahrheit – Soziale Medien – Medienkompetenz – Textformen

Bilder lizenziert via Adobe CC, meine Anordnung (ohne KI)

Soziale Medien sind oft sehr unsozial. Nicht verwunderlich, eigentlich, wenn man bedenkt, dass Menschen es auch sein können. Aber wie kann ich als Benutzerin kluge Entscheidungen treffen? Woran erkenne ich Wahrheit oder manipulative oder gar falsche Information?

Es braucht etwas Übung. Das ist wichtig. Die folgenden Grundsätze helfen. Aber täglich anwenden wird helfen, zuverlässiger zu sein. Vor allem, weil man aufhört, sich auf einen Kanal zu verlassen.

Grundsätze zur Medienkompetenz:

    • Auf die Quelle achten: Wer schreibt da was? Aus welcher Absicht und Richtung heraus?
    • Nie ausschließlich einen Kanal nutzen. Sich vor allem auf öffentlich-rechtliche Kanäle verlassen, in Demokratien in Europa.
    • Immer auch Hintergrundinformationen zu Nachrichten nachlesen oder -schauen. Es gibt oft sehr gute Dokumentationen, die zugleich unterhaltsam sind. Auch dabei private Sendeanstalten allenfalls als zweite oder dritte Quelle nutzen.
    • Formulierungen prüfen: Wird etwas sehr positiv oder negativ dargestellt? Warum? Welches Interesse könnte damit verknüpft sein?
    • Werbung und Nachrichten trennen. Manche Werbung scheint wie eine Nachricht gemacht.
    • Sogenannte Influencer auf Plattformen wie YouTube, TikTok, Facebook oder Instagram auch auf ihren Hintergrund prüfen: Was ist ihr Interesse? Womit verdienen sie Geld? Woher nehmen sie ihre Informationen?

Wie schütze ich mich online?

Ob online oder offline: Es gibt Menschen auf dieser Welt, die sind eigensüchtig und geldgierig. Darum ist ihnen jedes Mittel recht, ob legal oder nicht, mehr Geld, evtl. Macht oder Einfluss zu erlangen.

    • Zunächst ist wichtig, sich klar zu machen: Ich muss nicht überall dabei sein.
      • Der sogenannte ‚Gruppendruck‘ kann heftig wirken, wenn man sich fürchtet, ausgegrenzt zu werden.
      • Dazu bedenken: Was hat diese Gruppe für Maßstäbe? Sind sie es wert, dass ich mich ihnen anschließe?
      • „Ich bin wertvoll, als Mensch und als Teil der Gemeinschaft.“
      • „Ich bin niemals allein, denn“: Es gibt noch andere, wie mich, ich muss sie nur finden.
        • Dazu gibt es Zahlen: Im Support der IT ist statistisch erwiesen, dass für jedes Problem, dass 1 Person anmerkt, 100 sich nicht melden.
        • Darum: Wir sind viele, immer.
    • Sich auch  klar machen: Wie schlimm manche Nachrichten auch sind: Sie sind Teil der Sensationsmasche. Das bedeutet, sie müssen besonders sensationell klingen, damit sie Aufmerksamkeit erzeugen.
      • Gefühle bei Menschen anzusprechen und zu erzeugen, ist ein wichtiges Grundmerkmal aller Formen von Texten außerhalb von Wissenschaft.
      • Die Statistiken zeigen auch, dass Kriminelles, Straftaten, die Ausnahme sind, nicht die Regel!
    • Es gibt als junger Mensch Felder des menschlichen Lebens, die noch Neuland sind, unerforscht, quasi. Das nutzen manche Menschen online aus, um Geld zu machen, sich Menschen gefügig zu machen.
    • Bei jeder Art von Unwohlsein oder Unsicherheit: Wie im Leben unterwegs in Schule und Beruf: Hilfe von vertrauten Menschen zu Rate ziehen!

Werte und Maßstäbe, die Sinn machen:

    • Buddhismus: „Leiden vermeiden.“
    • Christentum: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ So, wie wir uns selbst schützen sollten. Schützen wir andere. Wer das nicht beachtet, ist unsere Aufmerksamkeit nicht wert!
    • Die Menschenrechte der UNO.

Die guten Informationen teilen.

Gute Menschen im Alltag und in der Natur treffen.