
Das Muster ist so alt wie die Welt, zumindest die menschliche: Wenn jemand zu unbequem wird – oder zu effizient – oder zu hellsichtig… werden Gerüchte gestreut. Man wühlt in der Vergangenheit und versucht, denjenigen an eingebildeten oder aufgebauschten ‚Vergehen‘ zu packen. Zu Fall bringen.
Das gelingt nicht immer gleich. Wie im jüngsten Falle des Jens Spahn: Die Masken-‚Affäre‘ (hallo?) reichte nicht aus: Denn sie war angesichts der Belastungen einer Pandemie an den Haaren herbei gezogen.
Nun hat man es doch noch geschafft, etwas aufzuspüren, in der ach so schrecklichen Vergangenheit: Ein Verstoß gegen geltendes Recht.
Schwieriges Thema: Leihmutterschaft sollte verboten werden, um Frauen zu schützen, vor einer Art Ausbeutung, im schlechtesten Falle, die finanzielle Not ausnutzt. Sie ist in den USA offenbar noch erlaubt.
Nun ist er auch ‚Geschichte‘, der Herr Spahn. Für ihn vielleicht die bessere Alternative: Er wird nicht mehr im Rampenlicht stehen.
Die Merkel-Regierungen werden lebendig: Alle paar Jahre wurden unbequeme Konkurrenten wahlweise in die Landespolitik abgedrängt – oder nach ‚Europa‘ ‚befördert’…
Wo Menschen sind, da menschelt’s. Ob im Berufsleben, der Politik oder im privaten Bereich. Glücklich, wer einen Garten hat, in den er sich zurückziehen kann.
Manchmal ist weniger mehr….
