Die Feigenblatt-Methode: Hauptsache ‚Problem gelöst‘? – Die Scheinlösung für ein Nicht-Problem

Die heilige Familie auf der Flucht nach Bethlehem.
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Integration: Das bedeutet, ‚Besuch willkommen heißen‘. Sich annähern und voneinander lernen.

Es ist eine altbekannte Methode und sie wird immer wieder gerne genommen: Ein Schein-Problem aus der Schublade holen, es schön aus- und aufklopfen, in grellen Farben darstellen – und dann mit viel Trara eine Lösung präsentieren. Seit Jahrzehnten ist es das gleiche Bild: Immer, wenn es wirtschaftlich eng wird, Menschen in Scharen arbeitslos werden, wird nach ‚Schuldigen‘ gesucht.

Scheinbar unterfüttert von Statistiken, die keine sind, weil sie die Perspektive verzerren:

Was wäre unser Land damals gewesen, als Italiener und Türken zu Hunderttausenden zu uns kamen, um nach dem II. Weltkrieg beim Wiederaufbau zu helfen? Dringend benötigte Arbeitskräfte zu stellen?

Seit Jahrzehnten ebenso, sind die Geburtenraten rückläufig. Das heißt auch, dass uns nicht nur Fachkräfte fehlen. Auch das Rentensystem, das schon länger unterhöhlt wurde, weil alle ihre eigene Kasse haben…bricht fast zusammen.

Pflege: Was wären wir ohne Zuwanderer?

Aber auch: Was wären wir ohne die Bereicherung durch die Kultur derer, die zu uns kommen?

Einst waren sie scheinbar merkwürdig: Pizza, Nudeln und Kebap & Co. Heute sind sie aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber auch Tanz, neue Perspektiven und eine andere Art der Gemeinschaft können wir finden.

Menschen sind keine Klappstühle.“ So hat es Reporter, Kabarettist und Journalist „Alfons Puschelmikro“ ausgedrückt.

Sind sie nicht. Wie würden wir uns fühlen, würde man uns zu ‚Klappstuhl-ähnlichen‘ Lebewesen degradieren? Wir würden uns schön beschweren!

Millionen sind es, die unser Land auch wirtschaftlich bereichern, weil sie Firmen gründen und Arbeitsplätze schaffen.

Darum sind die Statistiken falsch.

Die Themen werden uns aufgezwungen. Interessanterweise sind die Wahlergebnisse für rechtsextreme Parteien immer dort am höchsten, wo es keine Zuwanderer gibt. Wo also keine Bekanntheit hergestellt wurde. Allenfalls Konfrontation, weil urplötzlich in einer Landgemeinde Zuwanderer angesiedelt wurden. Ohne gute Unterkunft. Und ohne vernünftige Rücksprache.

Diese Dinge können eine Herausforderung sein. Dass sie versucht werden, ist schon ein Schritt. Aber zu glauben, Menschen könnten wie ‚Klappstühle‘ behandelt werden, ohne dass ihre Seele – oder unsere – Schaden nimmt, ist beinahe naiv.

Der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile. Ein Land wird durch Zuwanderer bereichert. Das war schon immer so. Sich abschotten hieß, auch historisch und anthropologisch, kultureller Niedergang.

Lassen wir uns nicht zu Instrumenten derer machen, denen Macht und Geld alles bedeuten. Anstand und Menschenwürde nichts.

Themenzwang: AfD? Nein zu Rechtsextremismus und Macht – durch Geld und Marketing auf Social Media

Collage der genannten Photos
Berlin, Nordsee, Allgäu, Köln und der Dom (Bilder lizenziert via Adobe CC, meine Kombination)

„Menschen sind keine Klappstühle“. So hat es ein wunderbarer Zuwanderer hier in Deutschland aus Frankreich, ‚Alfons Puschelmikro‘ ausgedrückt, Journalist und Kabarettist. Wenn wir uns Themen aufzwingen lassen, haben wir schon halb verloren. Als Demokraten. Als Menschen, denen ihre persönliche Freiheit wichtig ist. Entscheiden über – meine Meinung, aber auch über meine Lektüre, meine Zeitung, mein TV. Mein Kino oder Theater. Mein Rederecht!

Wir sollten die internationale Komponente im Auge behalten: An die Führung der AfD, so ungern ich Sie adressiere: Haben Sie sich schonmal gefragt, warum Menschen wie Trump Sie ‚umgarnen‘? Vielleicht, weil Deutschland noch stark ist, international?

Was glauben Sie, wird passieren, wenn Sie tatsächlich Regierungsverantwortung übernehmen? … Soweit Sie noch am Geld vorbei denken können, habe ich es Ihnen vielleicht jetzt spätestens verdeutlicht.

Hier geht es um viel Geld und viel Macht. Wenn Sie Trump und Co. gewähren lassen, können wir mit Ergebnissen wie beispielsweise damals in Chile rechnen:
Ein linksgerichteter Präsident Allende wurde von US-amerikanisch unterstützten Parteien gestürzt.

Die Folgen waren grauenhaft: Über 40 Jahre Diktatur, Folter, Menschenverschleppung und -ermordung im Namen einer ‚Regierung‘, die keine war. Zugunsten der Interessen der USA.

Der Iran-Krieg: Eine reine Augenwischerei. Die Trump-Administration hat die derzeit gültigen Vertäge zur Kontrolle der Uran-Anreicherung mit Iran, international als wirksam bestätigt, in  2018 aufgekündigt.

Aber Deutschlands Stimme in internationalen Gremien hat viel Gewicht. Darum auch haben wir den UN-Sicherheitsrat ‚verpasst‘:
Die Handelsbilanzen mit den USA genauso wie unsere Ergebnisse in Forschung und Wissenschaft zeigen immer wieder eindringlich, dass dies historisch und aktuell ein starkes Land ist.

Solange wir mit daran ‚feilen‘, Deutschland immer kleiner zu reden, es in Grund und Boden zu kritisieren, werden wir am Ast sägen, auf dem wir sitzen.

Nein zu Macht, Geld und Gier: Dieses Land ist soviel mehr, als ein Haufen Probleme!

Demokratie, Gemeinschaft(en), Familie und Grundlagen: Rechte und Pflichten

Der Einzug des Vorparlaments in die Paulskirche am 21. März 1848, Frankfurt am Main, (kolorierte Lithographie, Jean Ventadour, 1822-1880; Creative Commons Lizenz, Wikimedia Commons)

Erst recht seit der Corona-Pandemie ist es wieder ein großes Thema gewesen: Wer darf wem was vorschreiben oder untersagen? Und warum? Anders ausgedrückt: Was sind die Maßstäbe? Was ist ‚gut‘, in einer Situation? Und warum? Wer oder was weicht ab? Gibt es mildernde Umstände?

Hilfreich kann der Blick in die Geschichte sein. Woher kam es, dass der Wunsch nach Demokratie laut wurde?

Es folgt der Versuch einer Übersicht:

Vor den demokratischen Bewegungen waren Monarchie und Feudalismus die regierenden Gesellschaftsformen. Sie waren ungerecht, im Extrem: Wer einen Adelstitel oder Land hatte, war Teil der gesetzgebenden Versammlung(en). Teils gab es keine Gesetze, vor allem wenig oder keinen Schutz derer, die in Abhängigkeit lebten, Bauern etwa und Leibeigene. Frauen sowieso nicht.

Im Zuge der Ausprägung der bürgerlichen Gesellschaften, des Kapitalismus, der das Geld zur wesentlichen ‚Grundmaterie‘ auch im Zuge der Industrialisierung machte, wurden schon durch Kaufleute und nicht-adelige Bürger Rufe nach mehr Gleichberechtigung laut.

„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, waren die Grundpfeiler damals und sind es immer noch, für moderne Demokratien, wobei

    • Freiheit sich bezieht auf Meinungs- und Berufsfreiheit, Presse- und Versammlungsfreiheit.
    • Gleichheit bezieht sich auf die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz: Niemand darf bevorzugt oder benachteiligt werden, aufgrund irgendwelcher Merkmale, seien es Religion, Hautfarbe oder Geschlecht.
    • Brüderlichkeit, aus den ursprünglichen Zusammenhängen entstanden, sollte in ‚Mit-Menschlichkeit‘ übersetzt werden.

Dazu kommt, dass in einer funktionierenden Gemeinschaft, einem Zusammenleben, immer Rechte und Pflichten gelten. In allen Arten von Gemeinschaften, ob größere oder kleinere.

Es ist ein „Gesellschaftsvertrag“, den wir eingegangen sind: Wir einig(t)en uns darauf, dass wir so zusammen leben wollen, dass Rechte und Sicherheit geschützt werden. Bestmöglich.
Und niemandem geschadet.

Das ist im Einzelfall nicht trivial. Dazu gibt es auch das Prinzip der Gewaltenteilung. Um einseitige Entscheidungen zu vermeiden, werden drei Kräfte getrennt in gesetzgebende, rechtsprechende und ausführende Organe: Legislative, Judikative und Exekutive.

Die Entscheidungen, die manchmal zu treffen sind, sind nicht nur komplex, im Sinne der betroffenen Menschen oder Dinge. Sie sind oft auch eine ‚Kostenfrage‘. Die Interessen aller Beteiligten einer Gemeinschaft immer unter einen Hut zu bringen, kann schwer bis unmöglich sein.

Dann gilt der Mehrheitsgrundsatz: Was ist für alle oder eben die meisten Menschen die bestmögliche Lösung?

Lösungen finden ist zu Zeiten vielleicht die schwierigste, anspruchvollste und schönste Aufgabe, die es gibt.

Selbstachtung – Basis von Nächstenliebe und Freude

Zeichnung dreier mensclicher Porträts, mit unterschiedlicher Hautfarbe, Geschlecht - lächelnd.
Bild: freie Lizenz freepik.com (keine KI)

Selbstachtung ist wie ein Felsen. Selbstachtung hilft, die Dinge in Perspektive zu rücken.  Sie kann heilend wirken, weil sie der Seele, dem Fühlen und Denken, Kraft gibt. Sie kann zu mehr Frieden in der Welt führen, weil sie uns hilft, uns selbst freundlich zu behandeln und darum auch anderen freundlich zu begegnen.

Dies ist der wunderbare Text von Virginia Satir zum Thema:

Ich bin ich selbst.

Es gibt auf der ganzen Welt keinen, der mir vollkommen gleich ist. Es gibt Menschen die in manchem sind wie ich, aber niemand ist in allem wie ich. Deshalb ist alles, was von mir kommt, original mein; ich habe es gewählt. Alles, was Teil meines Selbst ist, gehört mir — mein Körper und alles, was er tut, mein Geist und meine Seele mit allen dazugehörigen Gedanken und Ideen, meine Augen und alle Bilder, die sie aufnehmen, meine Gefühle, gleich welcher Art: Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung; mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen, höflich, liebevoll oder barsch, richtig oder falsch, meine Stimme, laut oder sanft, und alles, was ich tue in Beziehung zu anderen und zu mir selbst.

Mir gehören meine Fantasien, meine Träume, meine Hoffnungen und meine Ängste. Mir gehören alle meine Siege und Erfolge, all mein Versagen und meine Fehler.

Weil alles, was zu mir gehört mein Besitz ist, kann ich mit allem zutiefst vertraut werden. Wenn ich das werde, kann ich mich liebhaben und kann mit allem, was zu mir gehört, freundlich umgehen. Und dann kann ich möglich machen, daß alle Teile meiner selbst zu meinem Besten zusammenarbeiten.

Ich weiß, daß es manches an mir gibt, was mich verwirrt, und manches, was mir gar nicht bewußt ist. Aber so lange ich liebevoll und freundlich mit mir selbst umgehe, kann ich mutig und voll Hoffnung darangehen, Wege durch die Wirrnis zu finden und Neues an mir selbst zu entdecken

Wie immer ich in einem Augenblick aussehe und mich anhöre, was ich sage und tue, das bin ich. Es ist original (authentisch) und zeigt, wo ich in diesem einen Augenblick stehe.

Wenn ich später überdenke, wie ich aussah und mich anhörte, was ich sagte und tat, und wie ich gedacht und gefühlt habe, werde ich vielleicht bei manchem feststellen, daß es nicht ganz paßte. Ich kann dann das aufgeben, was nicht passend ist, und behalten, was sich als passend erwies, und ich erfinde etwas Neues für das was ich aufgegeben habe.

Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, reden und handeln. Ich habe damit das Werkzeug, das mir hilft zu überlegen, anderen Menschen nahe zu sein, produktiv zu sein und die Welt mit ihren Menschen und Dingen um mich herum zu begreifen und zu ordnen.

Ich gehöre mir, und deshalb kann ich mich lenken und bestimmen. Ich bin Ich, und ich bin o. k.

(Virginia Satir, Selbstwert und Kommunikation, 7. Auflage, 1987)


Anmerkung: Eigene Inhalte wiederverwendet

Humor: Ein Versuch

Bild eines Clowns der jongliert und dabei lächelt.
Image by OpenClipart-Vectors from Pixabay

“Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ So ein alter Spruch. Das kann vorkommen, wenn das Leben einem Schwernisse beschert. Dass trotzdem zu lachen nötig ist. Aber vor allem ist Humor sowohl kulturell als auch regional unterschiedlich. Und es gibt Scherze, die sind ein ‘running gag’ nur für Eingeweihte. Für Menschen die dabei waren. Oder innerhalb einer Familie.

Manchmal kann es schwierig sein, Humor zu vermitteln. Es gibt Witze, die lassen sich nicht von einer Sprache in die andere übersetzen.

Aber es gibt auch Zeiten, in denen in derselben Kultur schon das Herkommen aus einer anderen Lebenserfahrung Humor schwer nachvollziehbar macht. Es gibt Varianten, die sind leicht oder locker-flockig, für Manche.
Andere stufen sie als albern ein.

Das kommt vor allem dann gerne vor, wenn eine bestimmte Klasse oder Schicht Regeln aufstellt, die sowohl Sprachstil als auch Einrichtungsstil oder eben Humor bestimmen. Eine scheinbare Verfeinerung wird angestrebt. Um sich absetzen oder abgrenzen zu können.
Das kann unterschiedliche Gründe haben.

Aber eine Offenheit anderen Umgangsweisen gegenüber, Alternativen, die das Leben und das Lachen leicht machen, können auch Erfahrung mit schweren Zeiten voraussetzen.
Das Wissen darum, dass manches sich auch kulturübergreifend nicht erklären lässt.
Dass Lachen zu Zeiten lebensrettend sein kann.

“Verstehen“ bedeutet manchmal nicht nur, dass man eine Sprache gelernt hat, Vokabeln auswendig kann und dann auch den einen oder anderen Satz spricht.
“Verstehen” kann Tieferes mit sich führen.

Ob Humor, Sprache oder Kultur:
Verstehen kann einen Willensakt der Mitmenschlichkeit beinhalten.
Grenzen zu überschreiten, mindestens temporär, die uns Perspektive, Kulturdünkel oder Erfahrung auferlegen wollen.

Humor ist das Lachen, das nach dem Weinen das Herz weit macht.


(Eigene Inhalte wiederverwendet.)

Das neue Jahr begrüßen – oder: Traditionen einhalten – oder: Was wirklich Freude macht

Photo zweier verschiedener Hände, die je eine Wunderkerze nebeneinander halten.
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Silvester heißt – bilanzieren? Das vergangene Jahr bewerten – und das kommende planen? Oder ist das vielleicht dem Geschäftsleben angelehnt worden: So, wie Jahresabschlussrechnungen für Unternehmen und Firmen gemacht werden müssen, so sollten wir auch im privaten Bereich ‚abrechnen‘? Mit uns selbst und unseren Errungenschaften und Fehlern?

Ich denke nicht: Wir sind Menschen, keine Rechenapparate.

Bilanzen sind für Firmen und Unternehmen notwendig.

Das Leben an sich ist so wenig berechenbar. So viele Dinge passieren, die wir nicht selbst kontrollieren können.

Außerdem: Es gibt immer mal Dinge, die nicht funktionieren, Fehler, die wir machen.
Aber so Vieles ist auch schön, richtig oder einfach freudevoll!

Das Leben in uns und um uns ist menschlich. Ohne die Menschen um uns herum, die uns mögen, lieben oder einfach gern haben, Freunde, Familie, Nachbarn, Kollegen und Kolleginnen und andere Kontakte können wir nicht überleben.

Ich finde, der Jahreswechsel sollte mit der Erinnerung daran begangen werden, wie viele gute Menschen es um uns herum (auch) gibt! Es sie wissen zu lassen, könnte ein Anlass sein:

Im alten und im neuen Jahr: Ich liebe Euch und bin froh, dass es Euch gibt! Danke.

Reden lassen – oder: Wenn Menschen reden

Wo Menschen sind, da wird geredet…das war schon immer so. Aber nicht allen ist bewusst, dass dieses Gerede eigentlich nicht immer ernst zu nehmen ist. Solche nehmen für bare Münze, was eben nur Sensationslust darstellt.

Dieser Song von den Ärzten bringt es recht deutlich auf den Punkt. Der Umgang damit kann manchmal schwierig sein. Denn Gerede wird oft auch hinterm Rücken ausgeführt… Es gibt dann auch noch solche, die meinen, in geradezu kindischer Art und Weise eine Art Test ausführen zu müssen, weil sie Gerüchte bestätigen wollen… Oberflächlich, unangemessen und störend.
Wenn man solchen Menschen begegnet, hilft es, sich privat Luft zu machen.

Um danach angemessen zu reagieren, bleibt eigentlich nur:

Würde bewahren.

Allen, die schon Opfer von oberflächlichem Gerede waren, zum Trost: Es gibt auch die anderen, mit Herz und Verstand, die nicht aus lauter Langeweile Mitmenschen verunglimpfen. Oder ‚testen‘.

Über die anderen, guten freue ich mich immer.


Anmerkung: Inhalt aus früheren, eigenen Texten wiederverwendet.

Vorbereitungen zur nächsten Stufe…? – Macht macht wirklich korrupt – CDU, CSU, R21 und die AfD – Die echten Folgen von Diktaturen – oder: Das Bildnis des Dorian Gray

4 Bilder von Partylichtern und Kuchen und Süßigkeiten auf Tischen unter verschattetem Licht
Bilder: Lizenziert via Adobe CC, meine Graphik

Macht kann für schwache Menschen etwas Verführerisches haben: Nicht nur Geschichten sondern auch die Geschichte beweist das. Macht ist wohl wie ein Stück Kuchen und Mousse au Chocolat dazu: Wer sie gekostet hat, kann schwer von ihr lassen.
Das betrifft besonders schwache Naturen, die Macht anstreben um der Macht willen, den Gefühlen von ‚Größe‘, ‚Stärke‘ und ‚Potenz‘, die vordergründig damit einhergehen.

Das Problem:
Wer sie als ‚Persönlichkeitspolster‘ nötig hat, der wird ihr verfallen. Er oder sie werden irgendwann erpressbar werden und eines Tages wie „Das Bildnis des Dorian Gray“ in Oscar Wildes wunderbarer Erzählung, fratzenhaft anzusehen, in Wirklichkeit zugleich mit ihr untergehen.

Wer Geld und Macht um ihrer selbst willen ‚anbetet‘, dahinschmilzt vor seiner eigenen (eingebildeten) Größe, ist zum Untergang verurteilt.

Das hat die Geschichte auch immer wieder gezeigt.

Ich appelliere an die CDU und Bundeskanzler Merz & Co., nehmen Sie sich in Acht: Sie sind in Gefahr, sich korrumpieren zu lassen.

Die CSU ist längst über diesen Punkt hinaus.

Wenn Sie sich mit menschenverachtenden Kräften dieses Landes tatsächlich verbünden, die alles daran setzen, Geld und Einfluss einzusammeln, von den Republikanern in den USA ausgezeichnet und unterstützt werden, sind Sie und dieses Land zu einem erneuten Untergang verdammt:
Der endgültigen Unfreiheit von Gedanken, Worten und Presse. Ob Kunst, Kultur oder Wissenschaft, sie werden untergehen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Information!

Wir haben noch Wissenschaftler von Weltruhm in diesem Land, die scharfsinnig sind und die Wahrheit auch erkennen und sprechen können:

Diktaturen frieren auf Dauer immer alle Innovationskraft, Kultur und Kunst ein, aus lauter Angst um den Machtverlust.

Sie sehen das in China, Iran, Russland und jetzt auch immer mehr in den USA.

Wenn das passiert, sind die langfristigen Folgen vorhersehbar.

Wie immer.

Seien Sie auch versichert, es gibt noch mehr Opposition, als Ihnen vielleicht bewusst ist, Sie werden es schwer haben.

Und wenn der Tag kommt und Sie sich ungeschminkt im Spiegel sehen müssen – werden Sie es wahrscheinlich auch nicht aushalten. Wie Dorian Gray.


Links zum Thema:
Der Spiegel-Artikel: Mit Steuergeld gegen die Brandmauer
Artikel der Frankfurter Rundschau: Konservative Denkfabrik bekommt staatliche Fördermittel

AxD-Wähler…. oder Prozente umkehren: 80% sind dagegen!

Es ist wie so gerne, wir neigen zur Schwarzmalerei, hier in Deutschland. Denn, kurz und bündig, wie auch in der Graphik zu sehen: Die Nichtwähler sind in der Mehrheit!

Auch damals waren sie es! Demokratie erhalten, darauf kommt es an. Sonst können solche an die Macht kommen, die Mehrheiten erzwingen.

Das heißt auch: Nicht Meckern.

Konstruktive Kritik!

Humor: Ein Versuch

Zeichnung und Photo kombiniert, ein Elefant, der sich an ein Auto lehnt, das viel kleiner ist, als er selbst.
Image by Richard Duijnstee from Pixabay

“Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ So ein alter Spruch. Das kann vorkommen, wenn das Leben einem Schwernisse beschert. Dass trotzdem zu lachen nötig ist. Aber vor allem ist Humor sowohl kulturell als auch regional unterschiedlich. Und es gibt Scherze, die sind ein ‘running gag’ nur für Eingeweihte. Für Menschen die dabei waren. Oder innerhalb einer Familie.

Manchmal kann es schwierig sein, Humor zu vermitteln. Es gibt Witze, die lassen sich nicht von einer Sprache in die andere übersetzen.

Aber es gibt auch Zeiten, in denen in derselben Kultur schon das Herkommen aus einer anderen Lebenserfahrung Humor schwer nachvollziehbar macht. Es gibt Varianten, die sind leicht oder locker-flockig, für Manche.
Andere stufen sie als albern ein.

Das kommt vor allem dann gerne vor, wenn eine bestimmte Klasse oder Schicht Regeln aufstellt, die sowohl Sprachstil als auch Einrichtungsstil oder eben Humor bestimmen. Eine scheinbare Verfeinerung wird angestrebt. Um sich absetzen oder abgrenzen zu können.
Das kann unterschiedliche Gründe haben.

Aber eine Offenheit anderen Umgangsweisen gegenüber, Alternativen, die das Leben und das Lachen leicht machen, können auch Erfahrung mit schweren Zeiten voraussetzen.
Das Wissen darum, dass manches sich auch kulturübergreifend nicht erklären lässt.
Dass Lachen zu Zeiten lebensrettend sein kann.

“Verstehen“ bedeutet manchmal nicht nur, dass man eine Sprache gelernt hat, Vokabeln auswendig kann und dann auch den einen oder anderen Satz spricht.
“Verstehen” kann Tieferes mit sich führen.

Ob Humor, Sprache oder Kultur:
Verstehen kann einen Willensakt der Mitmenschlichkeit beinhalten.
Grenzen zu überschreiten, mindestens temporär, die uns Perspektive, Kulturdünkel oder Erfahrung auferlegen wollen.

Humor ist das Lachen, das nach dem Weinen das Herz weit macht.