Güte, Menschlichkeit und Prozentsätze: Das Prinzip Hoffnung

Collage of three images: Three small boys, smiling and a picture of a graph arrow like a chart and a percentage sign.
Images by krzysztof-m, StockSnap and Alisa Dyson from Pixabay and Adobe CC, my graphics

Wir leben von Prozenten: In der Politik werden Wahlergebnisse in Prozentzahlen angegeben. Statistiken geben in vielen Fällen Werte ebenso in Prozenten an. Inflation wird in Prozenten angegeben… oder Arbeitslosenquoten. Bevölkerungsanteile… Kriminalstatistiken.

Jemand hat einmal gesagt: „Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“

Ich denke, das ist einfacher auszudrücken:
Antworten bekommen wir immer auf die Fragen, die wir stellen.
Die Art der Frage bestimmt oft das Ergebnis, auch in den Naturwissenschaften ist das mittlerweile bekannt.

Ein eher einfaches Beispiel:
Wenn ich frage, „wieviele Menschen haben Partei X gewählt?“ bekomme ich eine Antwort…. Y.
Die kann mich beunruhigen.

Wenn ich dagegen frage:
„Wieviele Menschen haben Partei X nicht gewählt?“,
sieht die Antwort vielleicht ganz anders aus!

Die Hessenwahl gibt einigen Anlass zur Hoffnung. Sie mag nicht repräsentativ sein. Aber sie macht deutlich, dass Menschen auch in Deutschland ‚bunt durchmischt‘ sind – und denken.

Auch Kriminalstatistiken können irreführend sein. Dazu kommt das Gefühl der Menschen, das durch Berichterstattung und allgemein zur besten Sendezeit ausgestrahlte Geschichten stark beeinflusst wird.

Die Befragungen ergeben in den letzten 2 Jahrzehnten eine steigendes Gefühl von Bedrohung in der Bevölkerung.

Die Kriminalstatistiken sind dagegen in allen Bereichen rückläufig!

Menschen sind auch ein wenig wie Prozente in anderen Bereichen:

Es gibt die freundlichen, klugen und hilfsbereiten. Die gerne ein Lächeln schenken und kurz mit anpacken.

Und: Wir sind mehr!