„Alternativlos?“ – Demokratie! – Der Tellerrand – Warum die AfD keine Alternative ist

Portraitphoto von jungem Menschen im Schatten, mit Apfel auf dem Kopf.
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„Schimpfen ist prima.“ – „Dampf ablassen…“ Egal wo. Richtig? Dann ist die AfD keine Alternative. Sie erlauben ‚Schimpfen‘ nur, wenn es ihnen passt (Link zur Bundeszentrale für politische Bildung). Wer nicht ins Programm passt, darf auch keine Meinung haben.

Es scheint, manche Menschen glauben, wenn die Partei schon so heißt, dann ist sie vielleicht wirklich mal was Anderes… Anders wovon genau? Den Verspätungen der Bahn? Jobverluste durch KI, die gar nicht ursächlich in Deutschland entstanden ist? Eine Pandemie, die ihre Spuren hinterlassen hat? Globale Gegebenheiten, die durch Machtblöcke und auch und vor allem ‚Superreiche‘, Oligarchen, entstanden sind, wie Putin in Russland und seine Gefolgschaften – oder diejenigen Trumps in den USA?

Geschichtlich scheint sie im Osten der heutigen Bundesrepublik als ‚Alternative‘ aufgetreten zu sein. Wenn man sich allerdings ihre aktiven ‚Köpfe‘ so anschaut, ist die große Frage – für wen wirklich?

Kontakte zu Trump in den USA und Ultrarechten in Europa sind nachgewiesen.

Der Verfassungsschutz in Deutschland ist nicht als übermäßig avantgardistisch bekannt… ( ಠ‿<) war er noch nie. Auch er hat die Partei als rechtsextremistisch eingestuft. Offiziell.

Das bedeutet gerade nicht, dass sie ‚die kleinen Leute‘ nun besser hören würden. Oder, tatsächlich an der Macht, dafür sorgen, dass es denen besser geht, die es oft am schwersten haben.

Warum ist das keine Alternative?

Die AfD unterhält Kontakte zu all jenen, die es in Europa seit Jahren schwer machen: Denen, die zuerst an ihrem eigenen Kontoumfang interessiert sind.

Sie nutzen einfache, teils regelrecht verfälschende Sprüche und Aussagen, um ‚Sündenböcke‘ zu finden:
Ein altes Prinzip, man sucht sich etwas oder jemanden aus, dem man die Schuld in die Schuhe schieben kann. Und schon scheint man erleichtert.

Aber diejenigen Menschen ‚in die Wüste‘ zu schicken, die seit Jahrzehnten mitgeholfen haben, dieses Land so weit vorne zu halten, ist keine Lösung.

Ob in der Pflege, im produzierenden Gewerbe oder als Unternehmensgründer, die Jobs schaffen:  Sie sind Teil dieser Gesellschaft und tragen dazu bei, dass wir es besser haben, als in vielen anderen Teilen der Welt.

Es lohnt sich, wieder einmal darauf zu gucken, was andere alles vermissen… zumindest in Deutschland neigen wir sehr dazu, auf das zu starren, was nicht ist.

Es gibt Dinge, die sind sicher verbesserungswürdig. Die mittlerweile zum ‚running gag‘ gewordene Verspätung der Bahn gehört auch dazu.
Allerdings ist auch das etwas, das durch das ewige Gemeckere auf die Spitze getrieben wurde.
Wer immer nur sparen will, aber trotzdem die Sahnehäubchen der Technologie(n) absahnen – der macht eine Milchmädchenrechnung auf.

Wir sollten uns eines auch sehr klar machen: Wer immer nur meckert, spielt denen in die Hände, denen es nur um Macht und Geld geht.

Die AfD gehört dazu. Darum ist sie keine Alternative.


„Die Programmatik der AfD“, Bundeszentrale für politische Bildung

Wir können es…: „Eine Brücke zieht um – 4.000 Tonnen Stahl auf dem Weg durch Hamburg“, NDR, Nordreportage, zur neuen Sternbrücke in Hamburg

Waldbrände, Angriffe auf Zugbegleiter: „Es brennt in Deutschland“ ? – Jetzt wählen gehen: NEIN zu AfD und Menschenfeindlichkeit!

Füße auf einem Holzboden, davor ein Schild, mit Pfeil in Laufrichtung und der Aufschrift: "Kommunalwahl"
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„Wer nicht will, der hat schon…“? Ist die andere Form solcher Sprüchlein – Zugbegleiter angreifen? Ja, geht’s noch? Ungeheuerlich! Sie halten jeden Tag den Kopf hin, für Probleme, die sie nicht verantworten können. 

‚Jungs‘ und ‚Mädels‘ da draußen, reißt Euch mal wieder ein bisschen zusammen!
Das Leben ist kein Wunschkonzert!
Nur weil die Werbung, Social Media (’social’…?) oder Hollywood-Filme der seichten Art das vorgaukeln, ist es trotzdem nicht so.

Wie wäre es, wenn Ihr zur Abwechslung mal in Länder geht und dort lebt, wo keine Meinungs- und Pressefreiheit herrschen. Wo es überhaupt keine vernünftige Infrastruktur gibt.

Kein Rotes Kreuz, das Retten kommt.
Keine Feuerwehr, die Keller auspumpt und riesige Brände löscht.
Keine Polizeikräfte, die auch mitten in der Nacht kommen und Menschen beschützen.
Oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens.
Kein funktionierendes Gesundheitssystem, das hilft. Medizinisches Personal, die sich auf allen Ebenen während der Pandemie fast zu Tode geschuftet haben.

Es gibt hier Restaurants, Kinos, Bars, Tanzlokale, Theater, Opern und Universitäten und Forschung von Weltruhm!

Dieses Land hat eine lange, wissenschaftliche, künstlerische, literarische und philosophische Tradition. „Das Land der Dichter und Denker“ wurde es genannt. Das trifft auch heute zu.

Es ist auch unnötig, wegen Waldbränden einen Bundeskanzler auszupfeifen: Der regierende Bürgermeister vor Ort hatte ihn gebeten, nicht zu kommen, bevor die Brände gelöscht seien.

Das macht sehr viel Sinn, denn ein Bundeskanzler als Regierungsoberhaupt muss, wie alle anderen Regierungsoberhäupter, mit einem großen Aufgebot auch an lokalen Sicherheitskräften geschützt werden.
Mitten in einem Großbrand? Hallo?

Wenn schon Zugbegleiter nicht mehr sicher sind?

Sehr geehrte Damen und Herren da draußen, bitte vor dem Pfeifkonzert den Kopf einschalten!

Nur wegen eigenem Alltagsfrust andere Menschen anzupöbeln, egal auf welcher Ebene, ist keine Lösung.

 Dies ist eine Staats- und Lebensgemeinschaft. Wenn wir in schweren Zeiten nicht zusammenhalten, was soll dann wohl werden?
Rechtsextremen wie der AfD Tür und Tor öffnen? Auf dass es noch schlimmer werde?

Nein, danke: NEIN zu AfD und Rechtsextremismus, Frauenhass, Menschenfeindlichkeit und Diktatur.

JA, zu Demokratie, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit = Mit-Menschlichkeit!

Positive Verstärkung – Die Kunst der Kraft aus dem Guten

Die Weltkarte vor einem Sonnenuntergang mit Silhouetten von Menschen, Männer, Frauen, Kinder, davor.
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Freude? Lachen? Klarheit? Selbstvertrauen? Klugheit? – Das und noch mehr sind erwünschte Aspekte und Gefühle im Leben. Für die meisten von uns. Es ist wissenschaftlich mittlerweile gut erforscht, wie Kraft, ‚Energie‘, im Alltag entsteht: Nicht durch das Fokussieren auf Schwierigkeiten. Nicht durch Jammern. Sondern durch die Kraft des Positiven. Des Guten.

In Prüfungen können wir das lernen. In schweren Zeiten, wenn niemand anderer außer uns selbst verantwortlich ist. Was gibt uns Kraft?

Welche Art ‚Kraft‘? Muskelkraft…?

Es ist die Kraft, die wir spüren, dass sie uns fehlt – wenn wir schwere Zeiten durchmachen. „Wie aus dem Wasser gezogen“ fühlen wir uns als Menschen nach Krisen.
Das ist die Energie, die Kraft, die dann fehlt.

Umgekehrt: Mit freundlichen Menschen Scherze zu machen, sich auszutauschen mit Gleichgesinnten. Sich verstanden zu fühlen, zu verstehen. Sich über das Gute freuen – das entspannt, gibt uns realistisches Selbstvertrauen (im Gegensatz zur Selbstüberschätzung) und die innere und äußere Atmosphäre, die Lösungen erleichtert.

Nicht an den Schwächen herumdoktorn.

Sondern: „Stärken stärken“

‚Soziale Medien‘ – die EU – die Demokratie – die USA – Waffen – Zölle – Iran – Geld… – Italien und der Brexit: Demokratie stärken!

Bild eines Globus, mit Europa im Zentrum der Betrachtung, durch ein angestrahlt.
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Die USA unter Präsident Trump verfolgen drei Ziele: „America first.“ – Macht – Geld. Macht und Geld sind eng miteinander verknüpft. Das wissen wir alle, spätestens, wenn wir unsere ersten Märchen gehört haben.

Warum die im Titel genannten Dinge verknüpft sind?

Die EU und besonders Deutschland sind ein großer, wichtiger Markt, für die USA – und weltweit.
Sie sind wichtige Handelspartner, für Im- und Export.
Sie sind wichtige Forschungs- und Wissenspartner, auch weltweit. Forschung und Wissen gehen in neue Technologien, neue Produkte und damit mögliche Gewinne ein.
Der deutsche Musikmarkt beispielsweise ist nach den USA der größte der Welt.

Daraus ergibt sich eine sehr entscheidende Machtposition der EU, in Bezug auf das Gewicht, die Bedeutung der Stimme, weltweit – und in der NATO.

Es ist ein bekanntes Phänomen, dass einer Gruppe leichter zu schaden ist, wenn man sie ‚auseinander dividiert‘. Wenn man die Glieder einer Kette schwächt.

Das ist, was hier momentan versucht wird zu tun:

    • Historisch gesehen sind sich Britannien und die USA nahe. Also wird seit geraumer Zeit damit ‚operiert‘, den Engländern Vorteile bei Handelsabkommen zu versprechen. Sie sind jetzt nicht mehr Teil der EU und damit nicht mehr geschützt. Stehen im Zweifel alleine da.
      • Die Wirtschaft dort und die Menschen leiden darunter schon jetzt, sichtbar.
      • Die Regierungen geben sich die Klinken in die Hand.
    • Italien und die Vorsitzende der Ultrarechten dort, Giorgia Meloni, waren das zweite, geschwächte Glied in der Kette. Meloni wurde ‚einbestellt‘ zu Trump. Und ließ sich fast komplett ‚einwickeln‘. Fast.
    • Die CDU, ob unter Merz oder anderen, war immer für Nähe zur USA. Aber nicht ohne Bedingungen.
    • Die AfD hat nachweislich Kontakte zu Trumps extremem, rechten Flügel und Trump selbst.
      • Trump und seine ‚Genossen‘ können also mit bedingungsloser Unterstützung rechnen, wenn die AfD mit an die Macht kommt – oder käme.
    • Darum werden auf sozialen Medien systematisch alle besonders im Rampenlicht stehenden Mitglieder der deutschen Regierung torpediert.
    • Mit Nichtigkeiten, die aufgeblasen werden!

Wenn die deutsche Regierung in kurzer Zeit wieder gewählt werden muss, kann das in der jetzigen Situation zu Koalitionen führen, die es der AfD ermöglichen, an der Regierung beteiligt zu werden.

Dann wären nominell die USA im Herzen der EU an ihrem noch stärksten Glied an der Regierung mitbeteiligt.

Wollen wir das wirklich?

Vasall eines Landes werden, das praktisch nichts  auf die Reihe kriegt? Ihre Bildung nicht, ihr Wirtschaftssystem nicht, ihr Sozialsystem nicht und auch nicht die medizinische Versorgung? – Die USA?

Die Demokratie stärken, jetzt!

Nein zu Rechtsextremismus, Habgier und Menschenverachtung!

Nein zur AfD!

„Über sieben Brücken musst du geh’n“

Einfache Inhalte, leichte Kost – so werden Schlager oft eingeordnet. Peter Maffays „Über sieben Brücken musst du geh’n“ hat mich schon als junges Mädchen angesprochen.

Ich bin weniger streng, als früher. Der Text ist schlicht und eingängig, aber wer schwere Zeiten erlebt hat, der kann damit etwas anfangen.
Bei mir ist wieder mehr Licht.

Ich wünsche allen, die schwere Zeiten kennen oder sie gerade durchmachen, dass sie die Hoffnung nicht aufgeben. Dass sie wissen, Trost ist, dass wir Menschen kennen, denen wir nicht gleichgültig sind.


Text: „Über sieben Brücken musst du geh’n“, nach Genius.com.

Manchmal geh‘ ich meine Straße ohne Blick
Manchmal wünsch‘ ich mir mein Schaukelpferd zurück
Manchmal bin ich ohne Rast und Ruh
Manchmal schließ‘ ich alle Türen nach mir zu
Manchmal ist mir kalt und manchmal heiß
Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich weiß
Manchmal bin ich schon am Morgen müd
Und dann such‘ ich Trost in einem Lied

[Refrain]
Über sieben Brücken musst du geh’n
Sieben dunkle Jahre übersteh’n
Siebenmal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein

[Strophe 2]
Manchmal scheint die Uhr des Lebens stillzusteh’n
Manchmal scheint man immer nur im Kreis zu geh’n
Manchmal ist man wie von Fernweh krank
Manchmal sitzt man still auf einer Bank
Manchmal greift man nach der ganzen Welt
Manchmal meint man, dass der Glücksstern fällt
Manchmal nimmt man, wo man lieber gibt
Manchmal hasst man das, was man doch liebt

[Refrain]
Über sieben Brücken musst du geh’n
Sieben dunkle Jahre übersteh’n
Siebenmal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein
Über sieben Brücken musst du geh’n
Sieben dunkle Jahre übersteh’n
Siebenmal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein

[Saxophonsolo]

[Refrain]
Über sieben Brücken musst du geh’n
Sieben dunkle Jahre übersteh’n
Siebenmal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein

[Saxophonsolo]

Tag der Frauen – „24 h ohne Männer“ – Die Welt der Frauen | Frauen der Welt | Internationaler Frauentag

Ein Mann am Frauentag? Ja, denn es gibt auch Männer, die unsere Welt nicht nur als ihr Eigentum und die Machtposition der Männer  als selbstverständlich sehen. Und etwas in so klare Worte zu fassen, das Frauen so sehr beeinflusst und einschränkt, als Mann, für Männer, ist eine feine Sache.

Bodo Wartke ist einer von ihnen: An einem solchen Tag gibt es Aktionen, Aktivitäten und Protestmärsche, Demonstrationen und Postings.

Sie sind notwendig: Denn wir dürfen nicht nachlassen, um die Welt ein wenig ‚weiblicher‘, sicherer und für alle zu machen; nicht nur für Frauen. Nicht nur für Männer.

„Aus Liebe zu Deutschland“ – oder: Wer sich bückt, kann die Arme nicht zum Umarmen ausstrecken

Dieses Interview zu seinem Buch habe ich vor einiger Zeit zufällig gefunden. Selten habe ich soviel Herz und Verstand in der Sicht auf Deutschland erlebt. Seit einigen Jahren hatte ich das Gefühl immer stärker empfunden, dass wir in Deutschland zur Schwarzmalerei neigen.

Wir sollten uns wieder daran erinnern, dass das Böse im Menschen überall auf der Welt vorkommt. Dass der Nationalsozialismus keine spezifisch deutsche Eigenart darstellte – oder darstellt.

Dass Machtkonstellationen und Geldinteressen dazu führen konnten, dass eine zwar starke aber nicht eine Mehrheitspartei an die Macht kam, durch Koalitionen(!) – und eine Diktatur errichtete.

Darum gilt es auch, uns daran zu erinnern, wie Toleranz und Weltoffenheit entstehen:

    • „Toleranz“, die Fähigkeit, das zu akzeptieren, das anders ist. Solange es nicht schädlich oder lebensfeindlich ist.
    • „Weltoffenheit“: In Selbstachtung aufrecht denen gegenüber zu treten und sie willkommen heißen können, die eine andere Sichtweise mitbringen.

Toleranz und Weltoffenheit: Hamed Abdel-Samad spricht über seine Ideen mit viel Herz und Verstand: „Aus Liebe zu Deutschland“

Rechtspopulismus, Rechtsextreme und die Weltpolitik: NEIN zur falschen Richtung, NEIN zu Menschenverachtung – NEIN zur AfD

Zeichnung der ersten Nationalversammlung 1848 in der Frankfurter Paulskirche
Erste Sitzung der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche 1848, der Sprecher ist Robert Blum; farbige Zeichnung von Ludwig von Elliott, 1848, Historisches Museum, Frankfurt a.M., via Wikimedia Commons

Ob Wahlen oder nicht: Menschenverachtung ist keine Lösung. Dumme Parolen der AfD und ähnlicher Gruppierungen waren noch nie hilfreich. Sie dienen nur dazu, Menschen zu polarisieren, die sich durch Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Schwierigkeiten verunsichert fühlen.

Auch das ist ein altbekanntes Muster.

Wir leben in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Darum werden nun Kriegsparolen ausgegeben, die Stimmung angeheizt, damit die Waffenindustrie und damit ein Teil der Wirtschaft angekurbelt werden….?

Es ist auch ein bekanntes Phänomen und Muster der Weltgeschichte, dass etwa Jahrhundert- oder besonders Jahrtausendwechsel dazu verleiten, besonders schwarz zu sehen und Unkenrufe bei jeder ‚Wegbiegung‘ auszustoßen.

Wenn dann noch eine Pandemie auf diesen Wechsel der Zeiten stößt, ist die Krise besonders heftig spürbar und wird in diesen Zeiten medial ausgeschlachtet.

Es gibt allen Anlass zur Hoffnung! Nicht nur für dieses Land; aber auch und gerade in Deutschland gibt es eine große Tradition von Bildung, Wissenschaft, Kunst und Innovation. Beruhend auf guter Erziehung und Bildung unserer Kinder.

Auf Aufklärung der Philosophen, die unsere Gesellschaft durchdrungen hat: Wissenschaft als Teil der vernunftgeleiteten, nachprüfbaren und messbaren Versuchsaufbauten und -ergebnisse.

Nutzen wir unsere Herzen und unseren Verstand! Lassen wir uns nicht ins Bockshorn jagen von Sprüchemachern – oder verführen von Rechtspopulisten, die immer die gleiche Menschenverachtung predigen.

JA zu Demokratie, zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit = Mit-Menschlichkeit.

Asyl als Frage? – Umsetzung und Alltag: Begegnung und Fingerspitzengefühl

Zeichnung zweier hübsch bunt gefärbter Vögel in verschiedenen Farben, die sich auf einem Ast freundlich blickend treffen
Image by Rosy / Bad Homburg / Germany from Pixabay

„Der Himmel ist überall blau.“ – „Die Sonne bescheint Gerechte und Ungerechte.“ Das sind zwei Sprüche, die es sehr schön auf den Punkt bringen: Menschen sind überall durchmischt, ihre Güte oder auch ihre Sichtweise betreffend. Ob Deutsche, Italiener, Griechen, Türken oder Franzosen, Engländer, Amerikaner oder Kenianer; Inder, Chinesen, Brasilianer oder Perser.

Es gibt Menschen, denen andere wichtig sind. Denen Gemeinschaft wichtig ist, und Rücksichtnahme. Die sich fragen, woran es liegt, ob das Leben trotz mancher Schwernisse schön sein kann. Oder wie man schwere Zeiten gemeinsam durchsteht.

Menschen, die zu uns kommen, sind immer ein Gewinn! Sie bringen neue Ideen mit, sie gründen Firmen, sie schaffen Arbeitsplätze, lassen uns an jahrtausendealten Traditionen teilhaben.

Sie sorgen dafür, dass unsere Renten noch sicher sein können…

Dadurch, dass es überall gute und nicht gute Menschen gibt, ist es klar, dass Menschen aus anderen Regionen der Welt menschliche Durchmischung zeigen.

Wenn es Probleme mit der Integration gibt, dann in den letzten Jahren auch deshalb, weil zu wenig Feingefühl gezeigt wurde, wie man Menschen unterbringt. Man kann schlicht nicht urplötzlich in eine sonst traditionell kleine, geschlossene Gemeinschaft eine große Gruppe von Zuwanderern bringen, weil ein größeres Gebäude gerade leer steht…

Es gehört mehr dazu, denn, wie hat es der kluge Kabarettist „Alfons Puschelmikro“ so schön ausgedrückt: „Menschen sind keine Klappstühle.“

Integration bedeutet auch, Berührungsängste durch Begegnung abzubauen. Sich um mehr zu kümmern, als ’nur‘ das leibliche Wohl. Auch wenn das wichtig ist!

Wer monate- oder jahrelang in feuchten, überfüllten Zeltlagern wohnen musste, weiß, was es bedeutet: Wieder trocken, warm und sauber und ausreichend ernährt leben zu können.

Flüchtlinge kommen aus schweren Umständen zu uns: Sie haben Krieg und Folter erleben müssen. Hunger, den Verlust alles persönlichen Hab und Guts. Die Photos auf dem Kaminsims, das Erbstück von der Großmutter.

Oder schlimmer noch: Tod und Verschleppung geliebter Menschen.

Es geht darum, mit Menschlichkeit und Umsicht einmal gegebene Versprechen einzulösen.

Und uns unserer Verantwortung als Mitmenschen (wieder) bewusst zu werden: Nicht aus Schuldgefühl, sondern aus Würde und Überzeugung.

Das Grundgesetz — „Freiheit“ gibt es hier nicht nur im Kopf — Perspektive ist der Schlüssel

Unsere Demokratie ist ein kostbares Gut: Wir können unsere Meinung frei äußern. Wir können uns frei bewegen, Religion ausüben und uns beruflich betätigen, wie es uns gefällt. Solange wir die Menschenrechte und damit andere der Gemeinschaft achten.
Und unser aller Rechte werden nicht nur deklariert sondern auch geschützt, durch eben dieses Grundgesetz.

Kabarettist Gery Seidl hat für Österreich diese Sichtweise wunderbar in klare Worte gefasst.

Wir können es so einfach sehen — oder komplexer aufdröseln, aber die oben genannten Rechte und noch einige mehr sind Grundrechte.

Darum lohnt es sich, für unser Grundgesetz und gegen Rechtsextremismus unsere Stimmen immer wieder zu erheben.

Für Demokratie: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit = Mit-Menschlichkeit.