„Das Wunder des bewussten Atmens“ – oder: Der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile

Bild des Hörbuchs
Hörbuch: Thich Nhat Hanh „Das Wunder des bewussten Atmens“, gesprochen von Robert Atzorn; eine gelungene Möglichkeit.

In den heutigen scheinbar ’schnellen‘ Zeiten kann  ‚entschleunigen‘ helfen. Selbstachtsamkeit. Sich selbst wahrnehmen. Denn wie es auch als zentraler Gedanke im Christentum schon angegeben wird, als Maßstab:
„Liebe Deinen Nächsten – wie Dich selbst.“
Warum? Weil wir in mehr Frieden und Freude leben können, wenn wir uns selbst wirklich gern haben – oder es wieder lernen.

Die östlichen Weisheiten des Buddhismus, der traditionellen chinesischen Medizin oder auch des Ayurveda können uns viel lehren: Über Selbstachtsamkeit, beispielsweise. Über Methoden und Techniken, wie Yoga etwa, die eine Einheit von Körper, Geist und Seele lehren. Den ganzheitlichen Ansatz.

Denn der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile.

Ein sehr gelungener und einfach umzusetzender Ansatz, wie ich finde, ist die Atemmeditation: Das Lernen, den eigenen Atem zu beobachten, ohne ihn zu lenken oder zu kontrollieren.

Ein. Aus. Denn das Leben ist jetzt.

Sachfrage – Emotionale Qualität – Resilienz oder: Komplexe Zeiten und Reaktionen

Kurzer Cartoon clip, der die Figuren Calvin und Hobbes zeigt.
Bild über gefilterte Suche auf Ecosia.org, Creative Commons Lizenz

Wenn komplexe und vielfältige Anforderungen auf uns Menschen zukommen, wird gerne unterschätzt, was das im Detail bedeutet. In der Forschung dazu wird sogar von einer Hochzeit als freudevollem Event als „Eu-Stress“ gesprochen. Das ist nicht etwa auf eine EU-Richtlinie bezogen 😉, sondern beschreibt, was das auf Menschen für eine Wirkung entfaltet.

Es ist spannend. Aufregend. Ein bedeutungsvoller Schritt mit Auswirkungen auf ganze Familienverbände. Es gibt viele Details für die Festlichkeiten zu bedenken. Ob Kleidung, Lokalität, Essen und Getränke, Gästelisten, Sitzordnung, Musik, Programm, und und und… das kostet manchmal viele Monate an Vorbereitung.

Entsprechend liegen die Nerven aller Beteiligten vielleicht irgendwann ‚blank‘. Das ist auch ein alter und schöner Ausdruck, um zu beschreiben, wie Herausforderungen auf uns wirken können.

Wir Menschen sind seit Jahrtausenden durchaus dazu gemacht und lernen im Laufe eines Lebens dazu. Der Lebenslauf…

Wer aber Resilienz gelernt hat, der lernt eben auch dies:

    • Der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile. Darum sind unsere Emotionen von zentraler Bedeutung.
    • Das eine mag die Sachfrage sein, die sich manchmal in einfache Worte und Zahlen kleiden lässt.
    • Das  andere ist die emotionale Qualität: All die Dinge, Situationen, Freuden, Wünsche und Befürchtungen, die uns bei Herausforderungen begegnen können und Kraft kosten. Energie.

Ich liebe deshalb die Kombination aus der westlichen, etablierten Medizin und den östlichen Herangehensweisen einer ganzheitlichen Sicht auf den Menschen: Traditionelle chinesische Medizin, Yoga und Ayurveda.

Sie können uns helfen, unsere Kraftquellen zu finden und aus ihnen zu schöpfen. Das kann auch und gerade wichtig sein, zu lernen: Im Alltag, in der Freizeit die „Seele baumeln lassen“. Nichts tun. Das klingt einfacher, als es manchmal ist. Aber es kann gelernt werden.

Denn aus der Selbstachtsamkeit entsteht das Lächeln, mit dem ich auch immer wieder neu auf andere zugehen kann. Als Mensch.