Positive Verstärkung – Die Kunst der Kraft aus dem Guten

Die Weltkarte vor einem Sonnenuntergang mit Silhouetten von Menschen, Männer, Frauen, Kinder, davor.
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Freude? Lachen? Klarheit? Selbstvertrauen? Klugheit? – Das und noch mehr sind erwünschte Aspekte und Gefühle im Leben. Für die meisten von uns. Es ist wissenschaftlich mittlerweile gut erforscht, wie Kraft, ‚Energie‘, im Alltag entsteht: Nicht durch das Fokussieren auf Schwierigkeiten. Nicht durch Jammern. Sondern durch die Kraft des Positiven. Des Guten.

In Prüfungen können wir das lernen. In schweren Zeiten, wenn niemand anderer außer uns selbst verantwortlich ist. Was gibt uns Kraft?

Welche Art ‚Kraft‘? Muskelkraft…?

Es ist die Kraft, die wir spüren, dass sie uns fehlt – wenn wir schwere Zeiten durchmachen. „Wie aus dem Wasser gezogen“ fühlen wir uns als Menschen nach Krisen.
Das ist die Energie, die Kraft, die dann fehlt.

Umgekehrt: Mit freundlichen Menschen Scherze zu machen, sich auszutauschen mit Gleichgesinnten. Sich verstanden zu fühlen, zu verstehen. Sich über das Gute freuen – das entspannt, gibt uns realistisches Selbstvertrauen (im Gegensatz zur Selbstüberschätzung) und die innere und äußere Atmosphäre, die Lösungen erleichtert.

Nicht an den Schwächen herumdoktorn.

Sondern: „Stärken stärken“

„Work-Life-Balance“ – Lebensphasen – Spannung und Entspannung

Eine Schildkröte, die eine Seifenblase auf ihrem Maul balanciert.
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„Das Leben ist lang und vielfältig.“ In meinem Leben ist das sehr wahr. Menschen gehen auch durch Phasen, so meine Beobachtung. Manches findet man abhängig vom kulturellen Hintergrund, manches ist lebensaltersbedingt; manches kommt vor, wenn Menschen schwere Zeiten erleben oder durch Krisen gehen.

Es kann also sein, dass Menschen in jüngeren Jahren Sehnsucht nach Aufregung oder Abenteuer haben.
Mit steigender Lebenserfahrung kann ein Bedürfnis nach Ausgeglichenheit und Regelmäßigkeit, nach innerer und äußerer Ruhe eintreten.

Ich habe schon öfter in diesem Blog Erfahrungen geteilt. Wissen. Es ist tatsächlich so, dass ich persönlich schon so viele schwierige Situationen und Ausnahmesituationen erlebt habe, dass ich mir „Normalität“, „Selbstverständlichkeit“, „Alltag“ wünsche.

Mich rühren Tiere, Vögel oder auch Katzen, oder auch Kinder, die mir zufällig begegnen, manchmal zu Tränen. Aber auch Freundlichkeit, die unerwartet ist. Schöne Landschaften. Oder…

Ich habe durch Lektüre und Selbstbeobachtung, durch fast lebenslange Yogapraxis und die Kombination aus etablierter Medizin und Ayurveda auch den Ideen der TCM (traditionelle chinesische Medizin) viel über ein Gleichgewicht der Kräfte gelernt. Wie ich Gefühle und Gedanken (immer wieder) in Einklang bringen kann.

Was mir Inhalte bedeuten. Oder das Schreiben hier. TV-Quizzes. Alte Filme der leichten Art. Komiker. Solide Information durch Dokumentationen oder gute Lektüre. Politik und mich einmischen halte ich für wichtig.

Ich freue mich, wenn ich gute Menschen treffe. Denn das ist nicht selbstverständlich! Viele von uns wissen das, weil wir es manchmal schon früh lernen müssen: ‚Bullies‘, etwa. Solche, die andere Schulkinder piesacken.

Gleichgewicht. Ausgleich.

Ich wünsche meinen Lesern die Möglichkeit, ihr eigenes Gleichgewicht zu finden.

Das Lächeln der Sphinxen…

„Das Wunder des bewussten Atmens“ – oder: Der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile

Bild des Hörbuchs
Hörbuch: Thich Nhat Hanh „Das Wunder des bewussten Atmens“, gesprochen von Robert Atzorn; eine gelungene Möglichkeit.

In den heutigen scheinbar ’schnellen‘ Zeiten kann  ‚entschleunigen‘ helfen. Selbstachtsamkeit. Sich selbst wahrnehmen. Denn wie es auch als zentraler Gedanke im Christentum schon angegeben wird, als Maßstab:
„Liebe Deinen Nächsten – wie Dich selbst.“
Warum? Weil wir in mehr Frieden und Freude leben können, wenn wir uns selbst wirklich gern haben – oder es wieder lernen.

Die östlichen Weisheiten des Buddhismus, der traditionellen chinesischen Medizin oder auch des Ayurveda können uns viel lehren: Über Selbstachtsamkeit, beispielsweise. Über Methoden und Techniken, wie Yoga etwa, die eine Einheit von Körper, Geist und Seele lehren. Den ganzheitlichen Ansatz.

Denn der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile.

Ein sehr gelungener und einfach umzusetzender Ansatz, wie ich finde, ist die Atemmeditation: Das Lernen, den eigenen Atem zu beobachten, ohne ihn zu lenken oder zu kontrollieren.

Ein. Aus. Denn das Leben ist jetzt.

Sachfrage – Emotionale Qualität – Resilienz oder: Komplexe Zeiten und Reaktionen

Kurzer Cartoon clip, der die Figuren Calvin und Hobbes zeigt.
Bild über gefilterte Suche auf Ecosia.org, Creative Commons Lizenz

Wenn komplexe und vielfältige Anforderungen auf uns Menschen zukommen, wird gerne unterschätzt, was das im Detail bedeutet. In der Forschung dazu wird sogar von einer Hochzeit als freudevollem Event als „Eu-Stress“ gesprochen. Das ist nicht etwa auf eine EU-Richtlinie bezogen 😉, sondern beschreibt, was das auf Menschen für eine Wirkung entfaltet.

Es ist spannend. Aufregend. Ein bedeutungsvoller Schritt mit Auswirkungen auf ganze Familienverbände. Es gibt viele Details für die Festlichkeiten zu bedenken. Ob Kleidung, Lokalität, Essen und Getränke, Gästelisten, Sitzordnung, Musik, Programm, und und und… das kostet manchmal viele Monate an Vorbereitung.

Entsprechend liegen die Nerven aller Beteiligten vielleicht irgendwann ‚blank‘. Das ist auch ein alter und schöner Ausdruck, um zu beschreiben, wie Herausforderungen auf uns wirken können.

Wir Menschen sind seit Jahrtausenden durchaus dazu gemacht und lernen im Laufe eines Lebens dazu. Der Lebenslauf…

Wer aber Resilienz gelernt hat, der lernt eben auch dies:

    • Der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile. Darum sind unsere Emotionen von zentraler Bedeutung.
    • Das eine mag die Sachfrage sein, die sich manchmal in einfache Worte und Zahlen kleiden lässt.
    • Das  andere ist die emotionale Qualität: All die Dinge, Situationen, Freuden, Wünsche und Befürchtungen, die uns bei Herausforderungen begegnen können und Kraft kosten. Energie.

Ich liebe deshalb die Kombination aus der westlichen, etablierten Medizin und den östlichen Herangehensweisen einer ganzheitlichen Sicht auf den Menschen: Traditionelle chinesische Medizin, Yoga und Ayurveda.

Sie können uns helfen, unsere Kraftquellen zu finden und aus ihnen zu schöpfen. Das kann auch und gerade wichtig sein, zu lernen: Im Alltag, in der Freizeit die „Seele baumeln lassen“. Nichts tun. Das klingt einfacher, als es manchmal ist. Aber es kann gelernt werden.

Denn aus der Selbstachtsamkeit entsteht das Lächeln, mit dem ich auch immer wieder neu auf andere zugehen kann. Als Mensch.