„Krieg und Frieden“ – oder: „Wer profitiert?“ – oder: Säbelrasseln, Machtspielchen und die reale Welt

image of the NATO member states and Russia as a world map, the NATO member states coloured in light blue.
Screenshot von der NATO-Seite selbst, abgenommen: 05-10-2026, 20-12-16, lokale Zeit: UTC+1; die NATO-Mitgliedsstaaten sind hellblau gefärbt. Aus der russischen Perspektive ist das sehr nah.

Wenn Interessen bestehen, sollte man hinter die Kulissen schauen: Was war wirklich los? Welche Muster sind wiedererkennbar? Aus früheren Zeiten und Jahrhunderten? Von heute?

Machtspielchen und Säbelrasseln sind eine alte, immer wieder gern genommene Methode: Sie machen Menschen Angst. Das führt dazu, dass sie vielleicht sogar unbedacht handeln und ihnen später leicht vorzuwerfen ist, sie hätten ja angefangen…

Wenn man sich die Geschichte der NATO und der Sowjetunion, danach Russlands, anschaut, stellt man fest, dass es tatsächlich sogar Zeugen in den USA gibt, die aussagen, dass es Versprechen gab. Zur Wiedervereinigung Deutschlands: Die NATO-Osterweiterung werde bestimmte Grenzen danach nicht überschreiten. Schriftlich festgehalten in Verträgen wurde das seltsamerweise nie.

Dann kam der Antrag der Ukraine. 2014 bereits begann der offene Konflikt mit Russland, zunächst im Umweg über die Annektion der Krim.

Es gibt eine sehr gut recherchierte Dokumentation aus dem Jahr 2021, die in der ARD und auf arte.tv derzeit gesendet wurde: „Krieg in Europa – Das Ukraine-Drama“ Diese 2-teilige Dokumentation zeichnet sich durch einen ausgewogenen Blick auf die Hintergründe und mögliche sowie tatsächliche Interessen aus.

Denn wenn man verstehen will, warum, nach damals schon fast 20 Jahren eines einzigen Potentaten, angebliche Expansionsbestrebungen geäußert wurden in Russland, 2014 und davor – muss man sich die Karte der NATO-Staaten im Verhältnis zu Russland und seinen Verbündeten (auch) ansehen.

Die USA hätten sich im umgekehrten Falle schön bedankt…insofern ist Russland auffällig geduldig.

Auch andere unabhängige Quellen zeigen deutlich, dass es um ein Machtgleichgewicht, eine Ausgewogenheit der Kräfte geht. Schon während des Kalten Krieges und den ersten Anzeichen für Entspannung seit den 1970er Jahren bis zur Unterzeichnung der Abrüstungsverträge zwischen den USA und der russischen Föderation in den 1980ern war immer klar gewesen:

Nur wer auf dieses empfindliche Gleichgewicht achtete, konnte Eskalation vermeiden.
Die Kuba-Krise ist ein beredtes Zeugnis von so manchen: Damals schrammte die Welt dichter als jemals an einem 3. Weltkrieg vorbei.

Wir sollten Fakten und Interpretationen trennen. Das Säbelrasseln mancher weißer, alter Männer, die schon seit einem Menschenalter auf den nächsten Krieg warten – um, es sich in ihren Offizierssesseln gemütlich machend, ihre Orden zu verdienen – erkennen, als das was es ist: Wichtigtuerei.

Und wieder zurück kehren zu dem, was die europäische Geschichte auch groß gemacht hat: Kluge, zähe und klare Verhandlungen mit dem diplomatischen Blick auf das Gegenüber:

Denn, ganz ehrlich? – Sind wir wirklich auf die Kriegsindustrie angewiesen, um die Wirtschaft anzukurbeln?

NIE WIEDER KRIEG.

Deutsche Einheit: Vielfalt in Nord und Süd – West und Ost

Collage von deutschen Landschaften in Nord, Süd, Ost und West
Deutschland in Mitteleuropa: Schöner geht’s kaum… (Bilder lizenziert via Adobe CC, meine Anordnung)

Die deutsche Trennung in zwei Staaten begann nach dem zweiten Weltkrieg: Die alliierten Mächte hatten die jeweiligen Zonen besetzt. Schließlich wurden zwei Republiken daraus: Die DDR und die BRD. Die DDR sollte ein kommunistischer Staat nach sowjetischem Vorbild sein. Die BRD eine Demokratie nach französisch-US-amerikanischer Tradition.

Der zweite Weltkrieg war in seinen Effekten grausam und zerstörerisch. Millionen Tote, Menschen, die nie mehr nach Hause kamen. Vertriebene in vielen Gegenden Europas. Vor und während des Krieges in der Zeit des Nationalsozialismus Verfolgung und Ermordung von Menschen auf Grundlage menschenverachtender Ideen.

„Nie wieder Krieg!“ Das war und ist eine Überzeugung, die daraus entstanden ist.

Zugleich wurde die Trennung in zwei Staaten immer strenger gehandhabt: Weil der Aufbau in der DDR länger dauerte, als in der BRD, wollten eine ganze Reihe Menschen in die BRD und reisten aus. Als der Strom zu groß wurde, schloss man die Grenze: Ein Reiseverbot wurde für DDR-Bürger verhängt. Reiseerlaubnis war nur unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen überhaupt zu bekommen.

Das Ergebnis war noch mehr Leid durch getrennte Familien und Gesellschaften in zwei Staaten über mehr als 4 Jahrzehnte.

Das prägt.

Die beiden Staaten waren nicht schon dadurch sehr verschieden. Das Wissen übereinander war und ist mancherorts kaum vorhanden. Vorurteile durch die gegensätzlichen Herangehensweisen.
Der ‚Besser-Wessi‘ wurde zum geflügelten Wort, für solche Menschen, die glaubten, es ‚denen in der ehemaligen DDR‘ nach der Wiedervereinigung erst zeigen zu müssen, was ‚Marktwirtschaft‘ bedeutet.
Wie ‚man es macht‘.

Die Wiedervereinigung wurde nicht zu unrecht als ein erneuter Ausverkauf des Ostens gesehen:
Zunächst nach dem 2. Weltkrieg, als die Sowjetunion als Retribution ganze Industriestätten abbauen und in die UDSSR bringen ließ.
Dann die Wiedervereinigung: Zu Konditionen der BRD, mit relativ plötzlicher Einführung der gemeinsamen Währung, auf DM-Basis.

Dann mithilfe der ‚Treuhandanstalt‘ Prüfung und Veränderung von Firmen, Werkstätten und Fabriken hin zu einem anderen Modell des Wirtschaftens.
Verlust von Arbeitsplätzen und grundlegender Werte:
Denn die DDR, tatsächlich im Grund eher eine Diktatur, hatte Menschen auch zusammen geschweißt: Bedrohung und teils schwierige Versorgungswege und Engpässe hatten zu einem Rückzug ins Private aber auch zu gegenseitiger Unterstützung geführt.

Das Alles war kein Spaziergang. Ressentiments auf allen Seiten, weil es Menschen in der BRD gab, die die Sozialabgabe für die neuen Bundesländer heftig kritisierten.

Ich denke, wir haben dennoch und erst recht viel Grund, auf unser Land stolz zu sein:
Immer wieder Weltwirtschaftskrisen, wie momentan, eine Pandemie und diese speziellen Herausforderungen – das stemmt sich nicht so mal eben.

Deutschland ist ein wunderschönes Land!

Es gibt hier viele neuere und alte Traditionen und Gebräuche. Ideen und Humor. Unterschiedlichste Menschen aus allen Teilen der Welt, die hierher kommen, um hier zu studieren, zu arbeiten und Firmen zu gründen.

Ob Süd, Nord, West oder Ost:
Wir werden nie eine homogene Masse sein!
Und – wer will das sein?

Die Einheit in Vielfalt leben, das kann manchmal Herausforderung sein. Aber es ist bereichernd. Immer.

Glückwunsch uns allen zu diesem 3. Oktober 2026!

Seehund auf Sandbank, in die Kamera schauend
Seehund auf Helgoland

Die USA als Blaupause? – oder: Jäger und Sammler… und Adam Smith

Bild via RVBusiness, mit freundlicher Genehmigung durch Sendeanstalt NBC, Originalbericht

So oft wird hier in Europa, und auch und gerade in Deutschland, damit hausiert, wir sollten es doch mehr wie die USA machen; die seien so erfolgreich. Mit ihrem Wirtschaftssystem. Niedrige Steuern, dadurch hohe Erträge. Kaum Sozialabgaben… das Gesundheitssystem auch erst neuerdings auf soziale Füße gestellt; durch Barack Obama und seine Politik.

Allerdings vergessen viel zu viele, was die Kehrseite ist, dort: Immer mehr Menschen leben unter Brücken und in ihren Autos. Weil es keine Absicherung gibt, wenn der Job mal verloren ging. Wenn es dann keine Jobs gibt. Über längere Zeit. Weil die Wirtschaft gerade eine Flaute erlebt. Eine sog. ‚Baisse‘, wie das an der Börse so hübsch heißt…

Das System, dass in den USA immer noch viel zu oft propagiert wird, geht vor allem auf Adam Smith zurück. Er war Schotte und hat wohl die moderne Nationalökonomie mitbegründet. Aber er hat sich auch nachweislich geirrt: Denn er votierte dafür, Firmen, Unternehmen, völlig freie Hand zu lassen. Dann würde sich der Markt schon von selbst regulieren.

Es ist inzwischen erwiesen, dass er das nicht tut. Der Markt. Dass es staatliche Regularien braucht, um dem ‚Raubtierkapitalismus‘ Riegel vorzuschieben.

Es gibt immer auch wohlmeinende Unternehmer, die auch erfolgreich sind, im Sinne von eingefahrenen Profiten. Aber es gibt überall, in jeder Branche und auf allen Ebenen, schwarze Schafe. Ob bei Banken, Versicherungen, in Aufsichtsräten oder in der Verwaltung.

Und dann gibt es die vielen Anderen: Denen nicht egal ist, wie es der Gemeinschaft geht.

Wir dürfen und sollten, mit einem auch nur kleinen Interesse an unserer Heimat und dieser Region, den klugen und realistischen Blick mit Liebe um uns schweifen lassen.
Uns daran erinnern, was vor Jahrhunderten war. Was jetzt ist.

Wie weit der Weg war. Und wieviel wir geschafft haben.

Dies ist ein wunderbares Land mit vielen großen Köpfen – früher und heute.

Lassen wir uns nicht ‚aus der Bahn werfen‘ – von Halbwahrheiten. Genau hinschauen.

Dran bleiben. Pausen nicht vergessen.

„Manche Menschen werden emotional – manche rauchen…“ – oder: Wie man mit Gefühlen umgehen kann

Photo einer dunkelroten Rose im Feuer
Bild lizenziert via Adobe CC (ohne KI erstellt)

„Südländer sind leidenschaftlich. Nordlichter sind kühl und beherrscht. Südländer sind emotional. Nordlichter rational.“ Diese Art Ideen, um nicht zu sagen Vorurteile, halten sich hartnäckig.  Ich hatte viel Glück im Laufe eines Lebens: Ich habe eine ganze Reihe Kulturen ‚von innen‘ kennen gelernt. Aber es waren auch oft schwere Zeiten.

Gefühle sind von mehreren Faktoren abhängig:

    • Davon, welche Art von Gefühlsäußerungen gesellschaftlich akzeptiert sind. Ärger, Wut, Trauer und Freude…
    • Von der natürlichen Grundkonstitution. Manche Menschen sind temperamentvoller als andere, von Natur aus.
    • Von der Lebenssituation: Wer harte Lebensbedingungen erlebt, aber noch nicht gelernt hat, damit umzugehen, reagiert auf Frustration anders, als jemand mit Erfahrung. Stichwort dazu ‚Resilienz‘.

Es gibt Kulturen auch außerhalb Europas, in denen sind heftige Gefühle kein Problem. Sondern selbstverständlich. Sogar im Gegenteil. Die ‚deutsche‘ Art der Selbstbeherrschung wird dort als ‚trocken‘ und unnahbar, sogar als kalt wahrgenommen.

Es gibt tatsächlich Kulturen, die auch im normalen Alltag eine andere Grundlautstärke beispielsweise bei Familientreffen pflegen.

Sigmund Freud war der erste, der beschrieben hat, was mit unterdrückten und gar unbewussten Gefühlen im Menschen geschieht. Psychologie:
Es bedeutet die „Lehre von der Seele“, nach dem Altgriechischen für ‚psyché‘ = Seele und ‚logos/legein‘ = Rede(n)/lehren.

Die neuere Psychosomatik und in dem Zusammenhang auch ein Schüler Freuds, Alexander Lowen, beschäftigen sich intensiv mit dem Zusammenhang von Seele und Körper.

Wieviel Spannung etwa im Körper durch beherrschte, unterdrückte Gefühle entstehen kann und dann tatsächlich zu Schmerzen führt.

Das Thema ist nicht trivial und kann hier auf keinen Fall erschöpfend behandelt werden!

Aber unsere Gefühle sind unser größter Schatz: Wir fühlen uns lebendig, dadurch.

Und wie Daniel Goleman in seinem populärwissenschaftlichen Werk „EQ“ ausgeführt hat:
Wenn wir unsere Gefühle besser kennen, erkennen wir andere und das Leben leichter. Und wir werden auf ganz andere, bessere Weise in die Lage versetzt, uns zu entscheiden.
Er führt aus, dass Menschen, die aufgrund von Operationen die entsprechenden Teile ihres Gehirns einbüßen mussten, alles verstanden, alles Wissen weiterhin besaßen, aber keine Emotionen. Sie wurden unfähig, sich zu entscheiden.

Ein persisches Sprichwort drückt es sehr schön und sehr klar etwa so aus: „Erst wenn die Regentropfen meiner Traurigkeit bis zum Saum meines Gewandes getropft sind, kann die Sonne wieder scheinen.“

Ich wünsche allen, die dies lesen, einen wundervollen, gefühlsreichen Tag!

DDR-Bürgerrechtsbewegung = AfD? – Oder: Warum die Gleichung nicht ≠ aufgeht

Westdeutschland und Ostdeutschland als Kartenschema nebeneinander, mit den Flaggenfarben der BRD gegengleich gefärbt.
Image by Stephan from Pixabay, meine Farben

Es ist wohl offensichtlich, dass die AfD nach wie vor in ostdeutschen Bundesländern bessere Ergebnisse erzielt. Sie mag sich anfangs als tatsächliche ‚Alternative‘ angeboten haben. Aber sie ist in Teilen nachweislich rechtsextremistisch. Und noch wichtiger, aus dieser Perspektive: Sie steht eben nicht für die teils sehr unterschiedlichen Forderungen der damaligen DDR-Bürgerrechtsbewegung ein.

Unten folgt eine Tabelle inklusive Quellenangaben. Sie zeigt sehr deutlich, wo es massiv hapert.

Die Quellen gerade auch aus Ostdeutschland sprechen eine eindeutige Sprache.
Die Recherche wurde mithilfe der Ecosia.KI erstellt. Diese KI-Hersteller sind in Berlin ansässig und die KI funktioniert nicht nur DSGVO-konform. Ihre KI-Modelle sind europäische Entwicklungen.

Abfragetext (‚prompt‘): Lässt sich eine Gegenüberstellung aus unabhängigen, ostdeutschen Quellen möglichst tabellarisch machen, in der zu sehen sind:
Einerseits: Die damaligen Ansprüche der DDR-Bürgerrechtsbewegung
Andererseits: Die Ansprüche der AfD in der heutigen BRD?

“ Hier ist eine tabellarische Gegenüberstellung der zentralen Ansprüche der DDR-Bürgerrechtsbewegung (1989/90) und der AfD (Stand 2024/2025), basierend auf unabhängigen [teils] ostdeutschen Quellen. Die Tabelle zeigt deutliche Gegensätze in den Grundwerten und Zielen:

Gegenüberstellung: DDR-Bürgerrechtsbewegung vs. AfD

Bereich DDR-Bürgerrechtsbewegung (1989/90) AfD (2024/2025)
Demokratieverständnis Forderung nach pluralistischer Demokratie, freien Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit, Gewaltenteilung und basisdemokratischen Strukturen. Ablehnung des parlamentarischen Systems als „Blockparteien-Demokratie“; Forderung nach „Remigration“, Abschaffung des Asylrechts und Infragestellung der Demokratie als „System der Lügen“.
Menschenrechte Betonung der universellen Menschenrechte, insbesondere Rede-, Versammlungs- und Reisefreiheit. Relativierung von Menschenrechten durch Forderungen nach ethnischer Homogenität und Priorisierung von „Deutschen“ vor Migrant:innen.
Soziale Gerechtigkeit Kritik an sozialer Ungleichheit und Planwirtschaft; Forderung nach sozialer Marktwirtschaft und ökologischer Nachhaltigkeit. Ablehnung von sozialer Umverteilung; Forderung nach Steuersenkungen für Unternehmen und Kürzungen im Sozialbereich.
Friedenspolitik Engagement für Abrüstung, Ende der Militarisierung und Überwindung der Blockkonfrontation. Forderung nach Aufrüstung (z. B. Erhöhung des Wehretats), Unterstützung militärischer Bündnisse wie der NATO und Ablehnung von Abrüstungsinitiativen.
Europäische Integration Unterstützung für europäische Einigung und Überwindung der Teilung Europas. Forderung nach Rückzug aus der EU und Abschaffung des Euro; nationalistische EU-Kritik.
Migration & Asyl Forderung nach offenen Grenzen und Schutz von Flüchtlingen als humanitäre Pflicht. Forderung nach strikter Begrenzung von Migration, Abschaffung des Asylrechts und „Remigration“.
Geschichtspolitik Aufarbeitung von DDR-Unrecht, aber auch Würdigung der Friedlichen Revolution und ihrer demokratischen Errungenschaften. Instrumentalisierung der DDR-Vergangenheit für rechtspopulistische Narrative (z. B. „DDR 2.0“-Vergleiche) und Verharmlosung rechtsextremer Strukturen.
Wirtschaftspolitik Forderung nach sozialer Marktwirtschaft mit ökologischen und sozialen Standards. Forderung nach Deregulierung, Privatisierung staatlicher Unternehmen und Ablehnung von Klimaschutzmaßnahmen.
Bildung & Kultur Forderung nach freier Wissenschaft und kultureller Vielfalt. Forderung nach nationaler Leitkultur, Ablehnung von „Gender-Ideologie“ und Einschränkung der Kunstfreiheit.

Kernkonflikt: Demokratie vs. Autoritarismus

Die DDR-Bürgerrechtsbewegung strebte eine offene, pluralistische Demokratie an, die auf Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und europäischer Zusammenarbeit beruhte. Die AfD hingegen lehnt zentrale demokratische Prinzipien ab und setzt auf nationalistische, autoritäre und ausgrenzende Politik, die mit den Werten der Friedlichen Revolution unvereinbar ist.

Hinweis: Die AfD wird vom Verfassungsschutz in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestuft, während die DDR-Bürgerrechtsbewegung als Trägerin der demokratischen Wende gilt. Die AfD selbst distanziert sich zwar von der DDR, ihre Forderungen nach ethnischer Homogenität und autoritärer Führung zeigen jedoch strukturelle Parallelen zu autoritären Systemen.“

Die folgenden Quellen sollen zum Nachdenken und Weiterdenken anregen. Sie stammen aus der Abfrage (‚prompt‘) an die KI zu einem Vergleich der Ideen in der o.g. Tabelle – und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Quellen zur DDR-Bürgerrechtsbewegung

    1. Auf dem Weg zur Deutschen Einheit: Das Neue Forum entsteht
    2. LeMO Kapitel: „Neues Forum“
    3. Neues Forum – Wikipedia
    4. DDR-Bürgerrechtsbewegungen 1989: Aufbruch in eine neue Zeit (Bundeszentrale für politische Bildung)
    5. Bürgerrechtsbewegung in der DDR: Neues Forum (MDR)
    6. Das »Neue Forum« in den Wendemonaten 1989 und 1990 (DDR-Museum Berlin)
    7. Schriftgut der Vereinigung – Robert-Havemann-Gesellschaft
    8. Bürgerbewegung Demokratie Jetzt – DDR 1989/90
    9. Neues Forum | jugendopposition.de
    10. Zivilgesellschaftlicher Aufbruch in der Friedlichen Revolution (Weiterdenken)

Quellen zur AfD (Forderungen & Positionen)

    1. Wahlprogramm der AfD 2025 (Bundestagswahl Baden-Württemberg)
    2. AfD-Bundestagswahlprogramm 2025 (PDF)
    3. AfD-Wahlprogramm 2026 (Landtagswahl Baden-Württemberg)
    4. Was die AfD wirklich will (Heinrich-Böll-Stiftung)
    5. Wahlprogramm AfD Zusammenfassung (Europawahl Baden-Württemberg)
    6. Die Programmatik der AfD (Bundeszentrale für politische Bildung)
    7. AfD-Wahlprogramm erklärt (YouTube)
    8. AfD-Entwurf für Wahlprogramm: Raus aus der EU und dem Euro (Tagesschau)
    9. Wofür stehen die Parteien? (Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)
    10. Podcast: Was will die AfD? (Spotify)

Quellen zum Vergleich & Kontinuitäten

    1. Die Wurzeln des Rechtsrucks in Ostdeutschland (Jugendstrategie)
    2. Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Ostdeutschland (Pw-Portal)
    3. AfD und DDR-Erbe: Ist Ostdeutschland untauglich zur Demokratie? (NZZ)
    4. Aktuelles aus der Forschung – Rechtsextremismus (IDZ Jena, PDF)
    5. Die neue Rechte und die Erinnerung an die DDR (Deutschlandfunk)
    6. Warum Rechtsextremismus (k)ein ostdeutsches Phänomen ist (Ostbeauftragte der Bundesregierung)
    7. Die Popularität der extremen Rechten unter jungen Wähler:innen (Deutsche Nationalbibliothek, PDF)
    8. Die Entwicklung des Rechtsextremismus in Ost- und Westdeutschland (Bundeszentrale für politische Bildung)
    9. Vom verordneten Antifaschismus zur AfD? (Deutschlandfunk Kultur)
    10. Historische Vergleiche: Leben wir in einer „DDR 2.0“? (Tagesschau)

Leben und Lachen: „Ich krieg‘ die Krise“ – oder: „Wem nutzt’s?“ – oder: Jetzt erst recht

Wir kriegen die Krise(n) nicht, wir haben sie schon…ob Wirtschaft oder Kriege: Es scheint nicht abzureißen. Es kann schwer sein, wenn man unmittelbar betroffen ist. Hier in Mitteleuropa herrscht seit langem Frieden. Aber konkret ist es Iran, der unter den völlig unnötigen Angriffen der USA unter Trump zu leiden hat.

Es scheint, als wären wir auch bedroht… Aber ist das wirklich so? Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Putin und Trump sich abwechseln, mit ihren Horrorszenarien und Drohkulissen.

Es ist auf jeden Fall erwiesen, dass sie sich gut kennen; und schon lang. Sich unterstützen.

Das bedeutet eben auch, dass der Grundsatz des „cui bono?“ („Wem nutzt es?“) angewendet, sehr nahe legt: Diese Drohkulisse wird missbraucht, um die EU, die NATO-Mitgliedstaaten und eben Iran dazu zu zwingen:

    • Öl billig an die USA abzugeben (Iran).
    • Hohe Zölle für Handel mit den USA zu akzeptieren (EU).
    • Waffen in den USA zu kaufen (NATO-Mitglieder), weil scheinbar Putins Russland eine Bedrohung darstellt.

‚Mr Trump‘ hat sich selbst mehr als einmal als ‚deal maker‘ gebrüstet. Die ’scare tactics‘ sind integraler Bestandteil. Seit Jahrzehnten.

Die Weltwirtschaft kriselt momentan vor allem wegen des Krieges mit Iran. Vorher die neuen US-Zölle, die auch an den Börsen für auf und ab sorgten. Die Pandemie hat ihr Übriges getan.

Wir sollten in die Geschichte gucken: Gerade um Jahrtausendwechsel herum hat es immer wieder Weltuntergangsstimmung gegeben. Das ist belegt.

Darum: Das Prinzip Hoffnung heißt für mich: Jetzt erst recht.

Denn es gibt Liebe und Lachen und die guten Menschen. Für die lohnt es sich, um Demokratie, Frieden und Abrüstung – und gegen Rechtsextremismus, Gier, Gewalt und Machtstreben zu kämpfen.

Jetzt erst recht.

Wählen gehen: Wir haben die WAHL… 🗳️🤩

Karte von Niedersachsen, mit dem Wappen davor und zwei Ansichten von Göttingen und Stade dazu, in der Mitte ein rotes Herz.
Bilder Creative Commons Lizenz via Wikimedia Commons und niedersachsen.de, mein Arrangement

Ich habe es immer geliebt, wählen zu gehen: Schon als Kind von politisch aufgeklärten Eltern erzogen, zur politischen Bildung. Demokratie als Errungenschaft erkannt.

Wir haben eine! Wahl.

Wir haben eine! Demokratie.

Das ist nicht selbstverständlich. In vielen Ländern der Welt sind Wahlen nur noch eine Kulisse. Weil gar nicht wirklich zur Wahl steht, wer regiert. Und wie.

Ich denke auch, dass die Grundgedanken unserer Verfassung das Wesentliche sind, an dem man sich orientieren kann, wenn man (noch) nicht weiß, was tun… Wo das Kreuzchen (oder die Kreuze, bei Landtagswahlen) setzen.

Heute sind Landtagswahlen in Niedersachsen. Eine Chance mehr, uns für die Demokratie zu entscheiden. Und gegen die AfD.
Die AfD wurde vom Verfassungsschutz nachweislich als rechtsextrem eingestuft.

Es gibt eine Reihe besserer Alternativen für eine Wahl!

Wir haben die Wahl in diesem Land, die noch echt ist. Keine Kulisse. Die Parteien versuchen, sich danach zu richten. Dem Wählerwillen.

Es ist in den heutigen Zeiten (auch wieder) schwierig, besonders im Zusammenhang mit ‚Social Media‘, zwischen ‚Getöse‘ und echten Alternativen, echten Wahlmöglichkeiten, zu unterscheiden.

Aber wer sich noch nicht sicher ist und deshalb lieber zu Hause bleibt, macht einen Fehler: Denn Nicht-Wählen stärkt die anderen – die man im Zweifel nicht will.
Weil sie uns – im Extremfall – die Wahl wieder nehmen…

Wählen gehen! Rechtsextreme verhindern! Demokratie stärken! Die freie und geheime Wahl. Die Meinungsfreiheit.

Politik, Geschichte und Deutschland: Demokratie – Jetzt erst recht!

Eine Gruppe von Menschen als Schatten vor einem Sonnenaufgang, die ihre erhobenen Hände aneinanderhalten.
(Bild: Lizenziert via Adobe CC)

Die AfD hat gestern große Zahlen ‚gemacht’… In Sachsen-Anhalt. Das war kein guter Tag. Aber wir dürfen uns auch erinnern:

    • Manche Teile Deutschlands haben im Grunde über 60 Jahre Diktatur erlebt. Die wirtschaftliche Situation ist nicht rosig. In solchen Zeiten war das oft ein Anlass, sich extremistischen Ansichten zuzuwenden.
    • Sachsen-Anhalt war schon immer ein eher ‚konservativ‘ wählendes Bundesland. In vorherigen Landtagswahlen haben Parteien wie die CDU hohe Wahlergebnisse erzielt.
    • Sachsen-Anhalt ist ein Bundesland – von vielen anderen. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ.
    • ‚Social media‘ als neue Plattform werden das Pendel irgendwann zurück schwingen lassen
    • Die AfD hat sich von Anfang an als eine den östlichen Teilen verbundene Partei positioniert. Manche ihre Mitglieder mögen das so empfinden. Manche ihrer Wähler in bestimmten Gebieten auch.

Wichtig in solchen Zeiten: Machen wir uns bewusst, dass solche Kräfte nicht allein ‚mehrheitsfähig‘ sind.

Wir müssen unsere Stimme(n) erheben, immer wieder, online und offline, dagegen.

Die AfD ist nachweislich rechtsextremistisch, das hat der Bundesverfassungsschutz bereits offiziell verlautbart. Und der war noch nie für ‚Flippigkeit‘ oder Avantgardismus bekannt. Etwas konservativeres kann man sich kaum vorstellen.

Die Ideen der AfD können nur abgelehnt und überall, wo es geht, mit Worten und Bildern bekämpft werden.

Wie ich gerne sage: Dran bleiben. Pausen nicht vergessen.

Bert Brecht soll gesagt haben:

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Und ein besonderer Präsident der USA, Barrack Obama, hat es so formuliert:

Yes, we can.

Die AfD und die Zukunft: Wolken, Kuckuck – und kein Heim

Trockenes Weizenfeld im Sonnenschein, mi einigen Wolken am blauen Himmel und einem sehr fernen Horizont.
Image by Gianni Crestani from Pixabay

Wenn man sich anschaut, was im Programm der AfD alles nicht vorkommt, möchte man sich fragen, was eigentlich nach einer Regierungsübernahme passieren soll? Und wer soll das tun?

Die öffentlich-rechtlichen Sender für TV und Radio wollen sie ‚zusammen streichen‘? Weil sie Menschen nicht das rechte Bild vermitteln…? In der Tat, ‚rechts‘ ist das nicht. Erst recht nicht in den bedeutenden Sendungen der ARD und des ZDF.

Wir haben das Glück, einen Rundfunkstaatsvertrag zu besitzen, seit der Gründung der BRD. Seit dem Ende das Nationalsozialismus. Das bedeutet unter anderem auch, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten von der Politik unabhängig sind. Deshalb gibt es einen von Steuern unabhängigen Rundfunkbeitrag. Man zahlte ihn schon immer, um die Unabhängigkeit zu gewährleisten. Von politischer Einflussnahme.

Die AfD gebärdet sich wie eine Art rettende Kraft, die als Alternative entstanden sei. Zu was, bitte?

Zur Demokratie? Zur freien Meinungsäußerung? Zur Vielfalt eines Landes und einer Kultur, die seit Jahrhunderten weiterentwickelt wurde und große Innovations- und Forschungskraft besitzt? Dabei Verantwortungsgefühl?

Was sie eigentlich wollen, bleibt im Dunkel, im Gewölk. Sie sind groß darin, gegen alles zu sein. Große Sprüche zu machen. Aber, viel Gedöns und nichts dahinter. Sich an alle diejenigen anbiedern, die auch nur mosern und nur noch glauben, der ‚freie‘ Mensch zeige sich im Dagegen-Sein.

Die AfD ist eigentlich peinlich, für Deutschland, das merkt man an den Reaktionen in der Auslandspresse.

Es wäre wünschenswert, dass wir uns erinnern, dass dieses Land mehr ist, als die Summe seiner Teile: Menschen und eine teils beeindruckende Geschichte.

Dazu braucht es keine Dummköpfe einer AfD, die im Grunde wohl ganz andere Pläne haben, als sie großspurig hinausposaunen, im Stammtisch-Stil: Sie haben international nachweislich rechtsextreme Kontakte und sie stehen Menschen und Parteien nahe, wie Trump und den Republikanern in den USA.

Diese Republik wurde das erste Mal ‚versucht‘, im 19. Jahrhundert. Lange vor einer Zweiteilung Deutschlands.

Einige der größten Philosophen der Geschichte und ebenso Dichter stammen von hier. Aus West- oder Ostdeutschland? Warum ist das wichtig?

Wirtschaftliche Krisen waren schon immer schwer. Aber die Rechtsextremen wie die AfD haben meistens nur die Lösung: Krieg. Das zeigt sich auch immer wieder. Ob Trump in den USA oder Putin in Russland.

Warum? Ist simpel: Waffen verkaufen. Bringt schnell Gewinn ein und schafft scheinbar schnell Arbeitsplätze. Aber diejenigen die daran gewinnen, ziehen nicht hin – in den Krieg.

Der Krieg kostet Menschen das Leben. Krieg verwüstet Städte und Länder.

Wer klug wählt, wählt die echte Freiheit: Die Freiheit in Verantwortung, in Gleichheit und Mit-Menschlichkeit. Und das ist nicht die AfD.

Modell der Frankfurter Altstadt nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs
Modell der Frankfurter Altstadt nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs – Historisches Museum Frankfurt am Main (Wikimedia Commons, Creative Commons Lizenz)
Der Einzug des Vorparlaments in die Paulskirche am 21. März 1848, Frankfurt am Main (Wikimedia Commons, Creative Commons Lizenz)

„Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ – oder: Der schöne Irrtum der Mode

Hummel auf gelber Blüte, Nektar sammelnd.
Bild lizenziert via Adobe CC

„Schlank = schön = liebens- und/oder begehrenswert“. Das ist die Gleichung, auf den Punkt gebracht. Aber wie so oft, wohl auch in der Mathematik, auf jeden Fall in der Logik: Wenn die Schlussfolgerung ‚wahr‘ sein soll, müssen es ihre Prämissen auch sein.

Es ist zunächst ein scheinbarer Irrtum des Patriarchats, dass eine Frau schön sein müsse, um liebenswert zu sein. In manchen Frauenköpfen spielt sich das nicht einmal bewusst ab: „Nur wenn ich als schön gelte, werde ich geliebt.“

Die Auswüchse in den letzten Jahrzehnten nehmen seit den Hollywoodfilmen und TV-Werbungen, seit social media und dem amerikanischen Ideal von der „Selbstverbesserung“ teils groteske Formen an: Immer öfter legen sich Menschen unters ‚Messer‘ des ‚Schönheitschirurgen‘, um sich scheinbar attraktiver und damit liebens- oder auch begehrenswerter zu ‚formen‘.

Was ist denn überhaupt Schönheit?

Sie ist zuallererst kulturabhängig! In manchen Völkern gilt es als schön, sich die Ohrläppchen auf übernatürliche Größe zu dehnen, in dem immer größere Metallringe, ähnlich Ohrringen, genutzt werden, damit die Ohrläppchen mit immer größeren Löchern wachsen.

In manchen Kulturen gilt es als schön, sehr weiße Haut zu haben und helles Haar. In anderen, sonnengebräunt zu sein.

Kulturabhängige Schönheitsideale entwickeln sich oftmals durch sogenannte wohlhabende Schichten:
Was teuer und schwer erreichbar ist, gilt als erstrebenswert – oder schön.

In früheren Jahrhunderten war Blässe nur den oberen Schichten aber vor allem Reichen vorbehalten: Sie konnten im Schatten bleiben. Wer gebräunte Haut hatte, war arm und es gab viele Arme…

Aber nicht nur Wohlstand gilt als maßgebend: Auch die sogenannte ‚Exotik‘ ist ein Faktor, der eine Rolle bei Schönheitsidealen spielt: Was selten ist, gilt als interessant oder sogar schön.

In Teilen der Welt, wo alle blaue Augen, helle Haut und helles Haar haben, gelten dunkle Augen, Haut und Haar als ‚exotisch‘.
Das ist aber umgekehrt ganz genauso: Wenn alle dunkle Haut und Haare haben, gelten helle Augen als erstrebenswert.

E. v. Hirschhausen, Arzt und Komödiant, hat einmal gesagt, ‚er habe in der Garderobe vor TV-Sendungen gesehen, was mit Models gemacht werde. Jeder Gebrauchtwagenhändler würde dafür in den Knast kommen.‘

Dabei ist über die Jahrhunderte tatsächlich erkennbar, dass nicht nur das Christentum sondern auch östliche Philosophien und Weisheiten sowie die moderne Psychologie festgestellt haben: Wer sich selbst mag, der kann anders auf andere zugehen. Der hat die Chance, gemocht und geliebt zu werden. Denn: Es ist eine Frage der inneren Haltung, nicht der Form.

Schönheitsideal? Ideal?

Erich Kästner hat es einmal sehr schön so ausgedrückt:
„Ein Mensch, der Ideale hat, der hüte sich, sie zu erreichen. Sonst wird er eines Tages statt sich selber andren Menschen gleichen.“