„Das Wunder des bewussten Atmens“ – oder: Der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile

Bild des Hörbuchs
Hörbuch: Thich Nhat Hanh „Das Wunder des bewussten Atmens“, gesprochen von Robert Atzorn; eine gelungene Möglichkeit.

In den heutigen scheinbar ’schnellen‘ Zeiten kann  ‚entschleunigen‘ helfen. Selbstachtsamkeit. Sich selbst wahrnehmen. Denn wie es auch als zentraler Gedanke im Christentum schon angegeben wird, als Maßstab:
„Liebe Deinen Nächsten – wie Dich selbst.“
Warum? Weil wir in mehr Frieden und Freude leben können, wenn wir uns selbst wirklich gern haben – oder es wieder lernen.

Die östlichen Weisheiten des Buddhismus, der traditionellen chinesischen Medizin oder auch des Ayurveda können uns viel lehren: Über Selbstachtsamkeit, beispielsweise. Über Methoden und Techniken, wie Yoga etwa, die eine Einheit von Körper, Geist und Seele lehren. Den ganzheitlichen Ansatz.

Denn der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile.

Ein sehr gelungener und einfach umzusetzender Ansatz, wie ich finde, ist die Atemmeditation: Das Lernen, den eigenen Atem zu beobachten, ohne ihn zu lenken oder zu kontrollieren.

Ein. Aus. Denn das Leben ist jetzt.

Worte, Reden und ‚Eindruck‘: Kommunikationsmuster und die Frage nach der Wahrheit

Ein Paar älterer Menschen, die sich auf einer Bank im Park bei sonnigem Wetter sitzend eine freundliche Geste zeigen.
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Seit es Menschen gibt, gibt es Kommunikation. Aktuelle Forschung geht auch davon aus, dass Sprachen, wie wir sie heute kennen, erst sehr viel später entwickelt wurden. Sprache besteht aus Wörtern. Aus Sätzen und Formulierungen.

Kommunikation besteht aus mehr: Aus Voraussetzungen, die wir selbst in Gedanken machen. Die wir mitbringen. Weil wir in einer Region und Kultur aufwachsen. Weil wir glauben, Dinge schon gehört zu haben, sodass wir eine Situation oder Menschen einschätzen können.

Kommunikation setzt das auch voraus: Wenn wir in einer Kultur aufwachsen und dann in eine andere Kultur wechseln, kann das komplex werden, in Bezug auf Verstehen und Verständnis.

Denn nicht alle Gesten, Mimik und Ausdrucksweisen sind universal.

Universal sind menschliche Bedürfnisse, Ängste und Gefühle.

Worte sind allerdings manchmal zweitrangig: Denn es kommen noch die Aspekte Wahrhaftigkeit und – nicht zu unterschätzen – Körpersprache hinzu.

Kaum etwas wird mehr unterschätzt, als die Motive der Menschen, die sie dazu bringen, ‚falsch Zeugnis abzulegen wider ihren Nächsten‘.

Darum gehört zu echter Kommunikation Vertrauen. Die Fähigkeit, Spreu von Weizen zu trennen und zu wissen, auf wen man sich wirklich verlassen kann.

Manipulation ist vielschichtig. Ein besonders aussagekräftiges Beispiel ist vielleicht die Geschichte über Taubstumme, die im TV die Aussage des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton anschauten. Sie lachten und waren ausgelassen wie nach einem guten Witz. Als sie gefragt wurden, warum sie so reagierten, antworteten sie, sinngemäß: „Der lügt doch so offensichtlich.“

Manchmal sind Worte nur scheinbar bedeutsam. Manchmal sind Menschen zu sehr an sich selbst interessiert. Manchmal sind Worte nicht verlässlich.

„Die Menschen reden viel, wenn der Tag lang ist.“ – „Wenn Du viel Gutes reden hörst, bring einen kleinen Korb mit.“

Ob Worte der Menschen verlässlich sind, lehrt uns teilweise die Lebenserfahrung, weil wir lernen, zu unterscheiden. Und teilweise die Zeit: Wen wir noch nicht kennen, lernen wir mit der Zeit einzuschätzen.

Aber, wie es auch so schön heißt: „Holzauge, sei wachsam.“ Denn gerade Gerede und Gerüchte haben oft einen sehr ernsten und weniger beeindruckenden Hintergrund.

Leider ist es gerade im ‚Business‘ verbreitet, zuerst auf sich selbst zu schauen und gegebenenfalls ruhig und scheinbar sachlich Lügen zu verbreiten; oder Worte in einen falschen Kontext zu setzen und dadurch einen falschen Eindruck zu erwecken. Eine Methode, die immer wieder ‚gerne genommen‘ wird.

Ich hatte sehr viel Gelegenheit, Menschen kennen zu lernen.
Es gibt viele, die Herz haben und Verstand. Die Anstand besitzen und wissen, was Mitgefühl bedeutet. Das Leben in einer Gemeinschaft.

Über solche freue ich mich. Jeden Tag.

Bürokratieabbau – Billig, billiger, *und* schneller? – Sicherheit…?

Photo des Gemäldes von Vermeer
Dienstmagd mit Milchkrug, von Johannes Vermeer, 1660 – Courtesy Wikimedia Commons

Die Diskussionen sind nicht neu! Seit ich angefangen habe, Nachrichten bewusst zu verfolgen, seit mehr als 45 Jahren, werden die gleichen Stimmen laut: Alles soll immer noch besser, noch schneller und noch einfacher sein. Aber: Zugleich – sicher – technologisch auf dem neusten Stand – und trotzdem kostengünstig! Um nicht zu sagen, billig.

Das sind scheinbar die gleichen Menschen, die zu Discountern laufen, wenn sie Thunfisch kaufen; ohne auf Zertifizierung zu achten, woraufhin Tausende Wale jährlich zugrunde gehen; aber heiße Tränen (online) um einen gestrandeten Wal weinen.

„Ja, geht’s noch?“

Die gleichen Menschen, die sich beschweren, wenn Unfälle passieren, tragische, mit ungeahnten Folgen bis hin zu Tod oder lebenslanger Behinderung; aber quasi die hierzulande nicht heimischen Palmen raufklettern, wenn die Maßnahmen zur Absicherung Zeit benötigen.

Die sich über unnötige Bürokratie beschweren, wenn es um ihre Wünsche geht, die bitte vorgestern schon erfüllt sein sollten.

Aber sich bitter beklagen, wenn sie Schaden leiden müssen.

Milchmädchen lässt grüßen!

Wer immer alles noch billiger machen will, ‚Bürokratie abbauen‘, schlussendlich also auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen; wer trotzdem auf höchstem Niveau bei Tempo 250 km seinen Cappuccino im kuschelig-warmem Zugabteil schlürfen, derweil draußen Schneeflöckchen leis herniedersinken…

Der muss sich das fragen lassen: „Geht’s noch?“

Resilienz, Perspektive und die Güte der Anderen: Was Freude macht

Bild eines Fahrrads neben einem Feldweg an einem sonnigen Tag, im Vordergrund eine frische Mohnblume.
Image by Thomas from Pixabay

Abhängig von unseren Erlebnissen und unserer Sichtweise kann es passieren, dass wir bitter werden. Schwere Zeiten oder auch Erlebnisse, die uns mitnehmen, beuteln, könnten uns dazu bringen, das Leben und die Menschen um uns schwarz zu sehen.

Ich denke, wichtig ist, die eigene Perspektive zu überprüfen. Und auch die eigenen Gefühle und Gedanken anzunehmen.

Das kann klingen, wie ein unmöglicher Widerspruch…
Wie kann ich meine Perspektive ändern, um nicht durch schwere Zeiten zu verbittern, aber Wut und Trauer oder auch Angst und andere als negativ erlebten Gefühle wahr nehmen?

Es ist eine Technik, die Übung braucht. In vielen Kulturen lernen wir, dass Gefühle wie Wut und Angst unangenehm sind, vielleicht auch für unsere Umwelt und dass wir sie deshalb beherrschen sollten. Das kann soweit gehen, dass Menschen ihre Gefühle nicht bewusst wahr nehmen.

Im Alltag kann es aber auch einfach so viel zu tun und zu bedenken geben, dass keine Zeit bleibt, Revue passieren zu lassen. Inne zu halten und uns selbst zu begegnen…

Im Wesentlichen ist das gemeint, insbesondere das Konzept der „gewaltfreien Kommunikation“ ist dabei sehr erhellend, wie ich finde. Es beruht auf Forschungen zu Konflikten und Frieden. Unter anderem.

Es geht davon aus, dass Selbstachtung die Basis ist, die uns ermöglicht, auf andere zuzugehen.
Selbstachtung, die damit beginnt, dass wir uns und unsere Bedürfnisse und die unseres Körpers (wieder) mit Selbstachtsamkeit betrachten lernen.

Wissen oder wieder lernen, dass auch Wut oder Angst oder Enttäuschung berechtigt sind.

Die Kunst besteht darin, und muss vielleicht auch mit Hilfe geübt werden, die  Gefühle nicht fest zu halten, sondern sie anzunehmen und zugleich ‚ziehen‘ zu lassen. Verrauchen lassen, quasi.

Dadurch können wir nicht nur ruhiger werden, sondern durch echte Selbstachtung unsere wahren Bedürfnisse erkennen und kommunizieren lernen.

Das und noch mehr hilft in schweren Zeiten:

Selbstachtung, die Grundlage für ‚gewaltfreie Kommunikation‘, die keine Schuldzuweisung braucht. Sondern an Lösungen interessiert ist, die integrieren, statt zu bekämpfen.

Denn Gemeinschaft entsteht durch Respekt – und der beruht auch auf Selbstrespekt. Selbstachtung.

Güte. Die mich dankbar macht, jeden Tag.

„Über sieben Brücken musst du geh’n“

Einfache Inhalte, leichte Kost – so werden Schlager oft eingeordnet. Peter Maffays „Über sieben Brücken musst du geh’n“ hat mich schon als junges Mädchen angesprochen.

Ich bin weniger streng, als früher. Der Text ist schlicht und eingängig, aber wer schwere Zeiten erlebt hat, der kann damit etwas anfangen.
Bei mir ist wieder mehr Licht.

Ich wünsche allen, die schwere Zeiten kennen oder sie gerade durchmachen, dass sie die Hoffnung nicht aufgeben. Dass sie wissen, Trost ist, dass wir Menschen kennen, denen wir nicht gleichgültig sind.


Text: „Über sieben Brücken musst du geh’n“, nach Genius.com.

Manchmal geh‘ ich meine Straße ohne Blick
Manchmal wünsch‘ ich mir mein Schaukelpferd zurück
Manchmal bin ich ohne Rast und Ruh
Manchmal schließ‘ ich alle Türen nach mir zu
Manchmal ist mir kalt und manchmal heiß
Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich weiß
Manchmal bin ich schon am Morgen müd
Und dann such‘ ich Trost in einem Lied

[Refrain]
Über sieben Brücken musst du geh’n
Sieben dunkle Jahre übersteh’n
Siebenmal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein

[Strophe 2]
Manchmal scheint die Uhr des Lebens stillzusteh’n
Manchmal scheint man immer nur im Kreis zu geh’n
Manchmal ist man wie von Fernweh krank
Manchmal sitzt man still auf einer Bank
Manchmal greift man nach der ganzen Welt
Manchmal meint man, dass der Glücksstern fällt
Manchmal nimmt man, wo man lieber gibt
Manchmal hasst man das, was man doch liebt

[Refrain]
Über sieben Brücken musst du geh’n
Sieben dunkle Jahre übersteh’n
Siebenmal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein
Über sieben Brücken musst du geh’n
Sieben dunkle Jahre übersteh’n
Siebenmal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein

[Saxophonsolo]

[Refrain]
Über sieben Brücken musst du geh’n
Sieben dunkle Jahre übersteh’n
Siebenmal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein

[Saxophonsolo]

Warum Ostern? – Traditionen oder: Das Leben feiern

Frühlingswiese mit einem kleinen Hasen und einem Körbchen mit bunten Eiern darin.
Image by Rebekka D from Pixabay

Ostern hat eine sehr alte Tradition. Sie reicht weit zurück, vor die Zeiten des Christentums. In anderen Regionen und Kulturen gibt es ähnliche Feste: Zur Zeit des Frühlings, wenn nach der Kälte des Winters die Wärme zurückkehrt, das Licht und die Natur einen neuen Zyklus beginnt.

Wärme, Licht und Neubeginn: Das sind nicht nur natürliche Vorkommnisse – sie helfen uns Menschen auch in schweren Zeiten. Wärme, vor allem in den Regionen der Erde, die davon oft weniger haben, wie etwa Mitteleuropa.

Licht, weil während der Wintermonate die Sonne viel weniger Kraft zu haben scheint und die Tage kürzer sind.

Neubeginn: Im Frühling werden die Tage wieder länger, die Pflanzen beginnen neu zu sprießen und zu blühen.

Hase und Eier sind uralte Symbole der Fruchtbarkeit. Sie wurden in die christliche Religionskultur und -tradition aufgenommen. Das kann es schwer machen, sich Ostern als christliches Fest im Zusammenhang mit der Leidensgeschichte und der Auferstehung Jesus vorzustellen.

Wer nicht daran glauben mag, dem sei Erich Fromm nahe gelegt: Als Schriftsteller und Sozialphilosoph forschte er zur Liebe und – zur menschlichen Sehnsucht nach Transzendenz. So erklärt er, dass Menschen überall auf der Welt Religionen ‚erfunden‘ haben. Mit der Sehnsucht nach der Transzendenz. Sehnsucht nach mehr, als dem was wir sehen und fühlen können.

Mir fallen dazu zwei andere wichtige Menschen und Denker ein:

    • Elisabeth Kübler-Ross, die Gespräche mit Sterbenden führte. Die Nahtoderfahrungen von Menschen, die universell und so ähnlich sind. Licht und Leichtigkeit.
    • Stephen Hawking, der vielleicht indirekt die beste Erklärung überhaupt fand: Wenn Zeitreisen in der Zukunft möglich wären, würden wir von Zeitreisenden überschwemmt sein müssen.
      • Für mich ist das anwendbar als Prinzip auf die Frage nach Schöpfungskräften, die außerhalb unserer Fassenskraft liegen:

Es gibt eine Schöpfungskraft. Sonst würden Menschen das Leben längst selbstständig nachbauen können. Wie sie aussieht, finden wir vielleicht irgendwann heraus.

Aber das Leben und die Liebe zu feiern, macht erst recht Sinn, wenn wir sie erfahren durften: Kluge und liebevolle Menschen, die auch in schweren Zeiten Licht und ein Lächeln mitbringen.

Frohe Ostern!

Wahrheit – Soziale Medien – Medienkompetenz – Textformen

Bilder lizenziert via Adobe CC, meine Anordnung (ohne KI)

Soziale Medien sind oft sehr unsozial. Nicht verwunderlich, eigentlich, wenn man bedenkt, dass Menschen es auch sein können. Aber wie kann ich als Benutzerin kluge Entscheidungen treffen? Woran erkenne ich Wahrheit oder manipulative oder gar falsche Information?

Es braucht etwas Übung. Das ist wichtig. Die folgenden Grundsätze helfen. Aber täglich anwenden wird helfen, zuverlässiger zu sein. Vor allem, weil man aufhört, sich auf einen Kanal zu verlassen.

Grundsätze zur Medienkompetenz:

    • Auf die Quelle achten: Wer schreibt da was? Aus welcher Absicht und Richtung heraus?
    • Nie ausschließlich einen Kanal nutzen. Sich vor allem auf öffentlich-rechtliche Kanäle verlassen, in Demokratien in Europa.
    • Immer auch Hintergrundinformationen zu Nachrichten nachlesen oder -schauen. Es gibt oft sehr gute Dokumentationen, die zugleich unterhaltsam sind. Auch dabei private Sendeanstalten allenfalls als zweite oder dritte Quelle nutzen.
    • Formulierungen prüfen: Wird etwas sehr positiv oder negativ dargestellt? Warum? Welches Interesse könnte damit verknüpft sein?
    • Werbung und Nachrichten trennen. Manche Werbung scheint wie eine Nachricht gemacht.
    • Sogenannte Influencer auf Plattformen wie YouTube, TikTok, Facebook oder Instagram auch auf ihren Hintergrund prüfen: Was ist ihr Interesse? Womit verdienen sie Geld? Woher nehmen sie ihre Informationen?

Wie schütze ich mich online?

Ob online oder offline: Es gibt Menschen auf dieser Welt, die sind eigensüchtig und geldgierig. Darum ist ihnen jedes Mittel recht, ob legal oder nicht, mehr Geld, evtl. Macht oder Einfluss zu erlangen.

    • Zunächst ist wichtig, sich klar zu machen: Ich muss nicht überall dabei sein.
      • Der sogenannte ‚Gruppendruck‘ kann heftig wirken, wenn man sich fürchtet, ausgegrenzt zu werden.
      • Dazu bedenken: Was hat diese Gruppe für Maßstäbe? Sind sie es wert, dass ich mich ihnen anschließe?
      • „Ich bin wertvoll, als Mensch und als Teil der Gemeinschaft.“
      • „Ich bin niemals allein, denn“: Es gibt noch andere, wie mich, ich muss sie nur finden.
        • Dazu gibt es Zahlen: Im Support der IT ist statistisch erwiesen, dass für jedes Problem, dass 1 Person anmerkt, 100 sich nicht melden.
        • Darum: Wir sind viele, immer.
    • Sich auch  klar machen: Wie schlimm manche Nachrichten auch sind: Sie sind Teil der Sensationsmasche. Das bedeutet, sie müssen besonders sensationell klingen, damit sie Aufmerksamkeit erzeugen.
      • Gefühle bei Menschen anzusprechen und zu erzeugen, ist ein wichtiges Grundmerkmal aller Formen von Texten außerhalb von Wissenschaft.
      • Die Statistiken zeigen auch, dass Kriminelles, Straftaten, die Ausnahme sind, nicht die Regel!
    • Es gibt als junger Mensch Felder des menschlichen Lebens, die noch Neuland sind, unerforscht, quasi. Das nutzen manche Menschen online aus, um Geld zu machen, sich Menschen gefügig zu machen.
    • Bei jeder Art von Unwohlsein oder Unsicherheit: Wie im Leben unterwegs in Schule und Beruf: Hilfe von vertrauten Menschen zu Rate ziehen!

Werte und Maßstäbe, die Sinn machen:

    • Buddhismus: „Leiden vermeiden.“
    • Christentum: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ So, wie wir uns selbst schützen sollten. Schützen wir andere. Wer das nicht beachtet, ist unsere Aufmerksamkeit nicht wert!
    • Die Menschenrechte der UNO.

Die guten Informationen teilen.

Gute Menschen im Alltag und in der Natur treffen.

Die Linke, Israel und unglückliche Formulierungen: Kein Zweifel an Israel oder Palästina

Karte von Israel und Palästina als kleines Symbol, angordnet als viele kleine Karten in Form eines roten Herzens.
Karte von Israel und Palästina als viele kleine Symbole angeordnet (Original image by Gordon Johnson from Pixabay, edited for colour)

Dass eine politische Partei ein zentrales Papier formuliert, um die eigene Sichtweise klar zu machen, ist manchmal wichtig. Dass dabei Formulierungen derart verunglücken, ist schade und recht brisant in der momentanen Situation. Der Ausdruck ‚Zionismus‘ wird manchmal ungenau ausgelegt und interpretiert als ein ‚Recht auf Vorherrschaft‘.

Tatsächlich ist der Zionismus historisch im 19. Jahrhundert entstanden – als die Bewegung von Menschen jüdischen Glaubens, wieder einen Staat zu haben, der ihre Heimat werden kann. Im historisch angestammten Gebiet.

Niemand spricht Israel das Recht auf Existenz ab! Das wurde in den Jahrzehnten seit der Gründung des Staates Israel von gewaltbereiten Organisationen immer wieder behauptet.

Israel als Staat ist historisch und tatsächlich ein Teil der Region. In jeder Weise!

Aber auch die Palästinenser haben ein historisches Recht auf einen eigenen Staat in eben dieser Region.

Dass solche gewalttätigen und kriegerischen Konflikte entstehen konnten, hat auch damit zu tun, dass noch zu oft Diplomatie verwechselt wird mit Machtgebahren. Würde, ja. Aber in Verhandlungen die eigene Macht an oberste Stelle zu setzen, kann nur schief gehen.

Die benachbarten Staaten schlugen sich teilweise auch aus Tradition und Geschichte auf die Seite der Palästinenser. Die USA stehen ebenfalls aus Tradition und Geschichte sowie der größten Gemeinde an jüdischen Mitbürgern außerhalb Israels auf der Seite dieses Staates.

Nochmal, so deutlich wie möglich: Hier geht es nicht um Antisemitismus! Denn das ist die Verfolgung und Verunglimpfung von Menschen sogenannter semitischer Abstammung.

Hier geht es um eine ausgewogene Sichtweise auf die aktuelle politische Lage.

Die Idee, dass genau die obigen historischen Fakten genutzt werden sollen, um endlich Frieden zu schaffen!

 

Sachfrage – Emotionale Qualität – Resilienz oder: Komplexe Zeiten und Reaktionen

Kurzer Cartoon clip, der die Figuren Calvin und Hobbes zeigt.
Bild über gefilterte Suche auf Ecosia.org, Creative Commons Lizenz

Wenn komplexe und vielfältige Anforderungen auf uns Menschen zukommen, wird gerne unterschätzt, was das im Detail bedeutet. In der Forschung dazu wird sogar von einer Hochzeit als freudevollem Event als „Eu-Stress“ gesprochen. Das ist nicht etwa auf eine EU-Richtlinie bezogen 😉, sondern beschreibt, was das auf Menschen für eine Wirkung entfaltet.

Es ist spannend. Aufregend. Ein bedeutungsvoller Schritt mit Auswirkungen auf ganze Familienverbände. Es gibt viele Details für die Festlichkeiten zu bedenken. Ob Kleidung, Lokalität, Essen und Getränke, Gästelisten, Sitzordnung, Musik, Programm, und und und… das kostet manchmal viele Monate an Vorbereitung.

Entsprechend liegen die Nerven aller Beteiligten vielleicht irgendwann ‚blank‘. Das ist auch ein alter und schöner Ausdruck, um zu beschreiben, wie Herausforderungen auf uns wirken können.

Wir Menschen sind seit Jahrtausenden durchaus dazu gemacht und lernen im Laufe eines Lebens dazu. Der Lebenslauf…

Wer aber Resilienz gelernt hat, der lernt eben auch dies:

    • Der Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile. Darum sind unsere Emotionen von zentraler Bedeutung.
    • Das eine mag die Sachfrage sein, die sich manchmal in einfache Worte und Zahlen kleiden lässt.
    • Das  andere ist die emotionale Qualität: All die Dinge, Situationen, Freuden, Wünsche und Befürchtungen, die uns bei Herausforderungen begegnen können und Kraft kosten. Energie.

Ich liebe deshalb die Kombination aus der westlichen, etablierten Medizin und den östlichen Herangehensweisen einer ganzheitlichen Sicht auf den Menschen: Traditionelle chinesische Medizin, Yoga und Ayurveda.

Sie können uns helfen, unsere Kraftquellen zu finden und aus ihnen zu schöpfen. Das kann auch und gerade wichtig sein, zu lernen: Im Alltag, in der Freizeit die „Seele baumeln lassen“. Nichts tun. Das klingt einfacher, als es manchmal ist. Aber es kann gelernt werden.

Denn aus der Selbstachtsamkeit entsteht das Lächeln, mit dem ich auch immer wieder neu auf andere zugehen kann. Als Mensch.